Börsen Asien
Tokio zurückhaltend, Schanghai im Abwärtstrend

Zurückhaltung in Tokio. Die Anleger warten auf die Quartalszahlen von Sharp und Honda und auf eine Entscheidung der chinesischen Regierung über Gegenmaßnahmen zum Börsenrutsch. In Schanghai setzt sich die Talfahrt fort.
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Schanghai/TokioDie Börse in Tokio hat am Freitag fester geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte verbesserte sich um 62,41 Punkte oder 0,31 Prozent auf den Stand von 20.585,24 Zählern. Der breit gefasste Topix stieg um 12,31 Punkte oder 0,75 Prozent auf 1659,52 Punkte.

Erst nachbörslich haben wichtige Unternehmen, darunter der Autobauer Honda und der Elektronikkonzern Sharp, ihre Quartalszahlen vorgelegt. Honda schaffte einen Gewinnanstieg um 19,6 Prozent auf 186 Milliarden Yen (1,4 Milliarden Euro). Der angeschlagene Konzern Sharp hat im ersten Geschäftsquartal dagegen rote Zahlen geschrieben. Zwischen April und Juni fiel ein Verlust von 33,9 Milliarden Yen (250 Millionen Euro) an. Sharp nannte als Grund die Absatzschwäche bei LCD-Bildschirmen für Smartphones.

Außerdem herrsche Vorsicht am Markt, weil die Regierung in China womöglich Gegenmaßnahmen zum dortigen Börsenrutsch bekanntgeben werde, sagte Analyst Hikaru Sato vom Handelshaus Daiwa Securities. Üblicherweise werde das Wochenende für derartige Schritte genutzt.

Im fernöstlichen Devisenhandel notierte der Euro mit 1,0941 Dollar etwas fester als im späten New Yorker Handel am Donnerstag. Zur japanischen Währung fiel der Dollar geringfügig auf 123,97 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0586 und zum Dollar mit 0,9679.

Die Aktienmärkte in China sind Freitag schwächer in den Handel gestartet. Die Börse in Schanghai lag im frühen Geschäft 1,4 Prozent tiefer, die in Shenzhen ein Prozent. Massive Kursverluste in China in den vergangenen Wochen haben die internationalen Finanzmärkte verunsichert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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