Börsen Asien
Tokios Börse macht Boden gut

Brexit-Sorgen und der anstehende Fed-Entscheid belasten auch beim Start in den Mittwoch die Börse in Tokio. Bergauf ging es hingegen bei den Einzelwerten für den Technologiekonzern Toshiba.

TokioDie Börse in Tokio hat am Mittwoch einen Teil der Verluste der vergangenen Tage wettgemacht. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte verbesserte sich um rund 61 Punkte oder 0,4 Prozent auf 15. 920 Zähler. Der breit gefasste Topix stieg ebenfalls moderat um fünf Punkte oder 0,4 Prozent auf den Stand von 1277 Zählern. Zuvor hatte die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank die Tokioter Börse belastet.

Viele Investoren halten sich vor Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed mit ihren Engagements zurück. Zwar wird keine Zinserhöhung erwartet, aber Anleger erhoffen sich Hinweise auf den anvisierten Zeitpunkt. Für Verunsicherung sorgte auch das nahende Referendum über die britische EU-Mitgliedschaft.

In Shanghai verbuchte der Index Zuwächse von mehr als 1,5 Prozent. Zwar entschied sich der US-Finanzdienstleister MSCI dagegen, erstmals chinesische Papiere in seinen Schwellenländer-Index aufzunehmen. Vor einer Aufnahme müsse die Regierung in Peking erst die Kapitalmärkte weiter öffnen, begründete MSCI die Entscheidung. Anleger steckten die Ablehnung aber schnell weg. „Dieses Mal nicht mit eingeschlossen zu werden, muss nicht unbedingt schlecht sein. Es kann die Regierung dazu anstacheln, die Marktmechanismen zu verbessern und Reformen voranzubringen”, sagte Charles Wang von Appleridge Capital Management.

Bei den Einzelwerten in Tokio stachen die Papiere von Toshiba hervor, die mehr als sieben Prozent zulegten. Neben dem Technologiekonzern verteuerten sich auch die Aktien von anderen exportorientierten Unternehmen, die an den beiden Vortagen wegen des Yen-Anstiegs kräftig Federn gelassen hatten.

Der Euro bewegte sich im fernöstlichen Handel zum Dollar nur wenig. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1204 Dollar. Die japanische Landeswährung trat zum Dollar mit 105,975 Yen in etwa auf der Stelle.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%