Börsen Asien
Tokioter Handel startet mit Kursgewinnen in die Woche

Der japanische Aktienhandel begann die Woche mit einem leichten Kursplus. Der Markt kämpfte sich dabei nur langsam in die Gewinnzone, Konjunkturdaten waren schlechter ausgefallen als erwartet.
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TokioDie Aktienmärkte in Fernost sind mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. In Tokio blieb das Plus nach anfänglichen Verlusten gering, weil sich die Anleger wegen des erstarkten Yen und der Unsicherheit über die Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump nur zögerlich aus der Deckung wagten. Auch wurde weniger als üblich gehandelt, weil die Wall Street am Montag wegen des Feiertags Presidents' Day pausiert.

Den chinesischen Börsen gab dagegen die Aussicht auf Investitionen von Pensionsfonds Auftrieb. Besonders gefragt waren hier die Aktien von Weinproduzenten. Die Hersteller kostspieliger Alkoholika erholen sich langsam von der Nachfrageflaute, die der staatliche Kampf gegen Korruption ausgelöst hatte.

Der Tokioter Leitindex Nikkei mit seinen 225 führenden Werten schloss 0,1 Prozent höher bei 19.251 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 0,2 Prozent zu. Die Börse in Hongkong tendierte 0,6 Prozent fester, der Markt in Shanghai erhöhte sich um rund ein Prozent. Der japanische Aktienmarkt kämpfte sich nur langsam ins Plus. Die Investoren wurden davon überrascht, dass japanische Unternehmen im Januar weniger Waren und Dienstleistungen ins Ausland verkauften als erwartet. Dazu trug auch die Verunsicherung über den Handel mit den USA bei.

Bei den japanischen Einzelwerten standen Papiere des Mobilfunkers Softbank im Mittelpunkt. Einer Reuters-Meldung zufolge will der Konzern die Mehrheit seiner Anteile am US-Unternehmen Sprint an die Telekom-Tochter T-Mobile US verkaufen. Die Softbank-Aktie stieg gut drei Prozent. Über die Ankündigung eines Aktienrückkaufs freuten sich Investoren beim Reifenhersteller Bridgestone. Die Papiere legten um 5,4 Prozent zu.

Am Devisenmarkt zeigte sich der Euro wenig verändert. Er wurde mit 1,0608 Dollar bewertet. Im Vergleich zur japanischen Währung stand der Greenback bei 113,18 Yen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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