Börsen Asien
Tokioter Handel tritt auf der Stelle

Die Wall Street in New York lieferte kaum Anreize für Fernost. Auch deshalb hat es im Handel am japanischen Aktienmarkt kaum Bewegung gegeben. Mit die höchsten Zuwächse erzielte der Aktienmarkt in Südkorea.
  • 0

TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben sich am Mittwoch wenig verändert gezeigt. Nach der Entspannung in der Nordkorea-Krise warteten viele Anleger auf neue Impulse. In Tokio ging der Nikkei-Index 0,1 Prozent tiefer mit 19.729 Punkten aus dem Handel. Auch an der Börse in Shanghai notierte der Index etwas niedriger. Investoren sorgten sich hier um die Wachstumsaussichten der Volksrepublik angesichts des verlangsamten Kreditwachstums im Juli. Der MSCI-Index für die Aktien außerhalb Japans notierte dagegen 0,3 Prozent im Plus.

Mit die höchsten Zuwächse erzielte der Aktienmarkt in Südkorea, der am Tag zuvor wegen eines Feiertags geschlossen war. Der Index in Seoul legte um 0,5 Prozent zu. Die ruhigeren Töne in der Nordkorea-Krise hatten am Dienstag weltweit für Erleichterung an den Börsen gesorgt. Mit Spannung erwarteten Anleger nun die alljährliche gemeinsame Militärübung der USA und Südkorea, die am 21. August starten soll.

Der Euro zeigte sich im fernöstlichen Devisenhandel etwas fester. Ein Euro wurde mit 1,1739 Dollar bewertet. Der Dollar wurde nach dem Anstieg um 1,4 Prozent vom Dienstag mit 110,65 Yen praktisch unverändert gehandelt. Der US-Währung kamen überraschend starke US-Einzelhandelsdaten zugute.

An diesem Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank Fed die Protokolle der Sitzung des Offenmarktausschusses Ende Juli. "Ich erwarte in den Protokollen nichts Kämpferisches", sagte Masafumi Yamamoto, Chef-Währungsstratege von Mizuho Securities. Er rechne damit, dass die Fed die Zinsen schon im Dezember dieses Jahres anheben werde, und das sei am Markt nicht voll eingepreist. Daher gebe es die Chance auf weitere Dollarzuwächse.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Börsen Asien: Tokioter Handel tritt auf der Stelle"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%