Börsen Asien
US-Vorgaben treiben Tokioter Börse

Die japanische Notenbank will an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten, und die Wall Street liefert den asiatischen Aktienmärkten Rekord-Vorgaben. Beides animiert Anleger zu Käufen. Der Nikkei-Index schließt im Plus.
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TokioDie japanischen Börsen haben am Donnerstag nach Rekordvorgaben der Wall Street zugelegt. „Es scheint einige Anzeichen für Euphorie an den globalen Aktienmärkten zu geben, inspiriert von der zuletzt starken Entwicklung amerikanischer Aktien“, sagte Ayako Sera von Sumitomo Mitsui Trust in Tokio. Für zusätzlichen Auftrieb sorgte die japanische Notenbank, die an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten will.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss um 0,6 Prozent höher bei 20.145 Punkten. Vor allem Exportwerte legten zu. Sie profitierten vom schwächeren Yen, der nach der Entscheidung der Notenbank nachgab, die Geldschleusen weit offen zu lassen. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,1 Prozent und bewegte sich in etwa auf dem höchsten Niveau seit Dezember 2007.

Der Yen gab 0,1 Prozent nach, ein Dollar kostete 112,03 Yen.

Der Euro tendierte vor der ebenfalls im Laufe des Tages anstehenden EZB-Zinssitzung fester. Die Gemeinschaftswährung kostete mit 1,1522 Dollar etwa 0,1 Prozent mehr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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