Börsen Asien
Verschobene US-Zinswende belastet Börsen in Fernost

Der Aufschub der US-Zinswende hat einige Aktienmärkte in Asien unter Druck gesetzt. Die Börsen in Hongkong und Seoul verlieren. Chinas Aktienmärkte legen zu. Die Börse in Tokio bleibt wegen eines Feiertags geschlossen.

SingapurDer Aufschub der Zinswende in den USA hat die meisten Aktienmärkte in Asien am Montag belastet. Die Verunsicherung der Anleger in den USA und Europa sei nach Fernost herübergeschwappt, sagten Händler. Die Kurse folgten den negativen Vorgaben aus Übersee vom Freitag.

Der MSCI-Index für die asiatischen Aktien außerhalb Japans gab 1,8 Prozent nach. Die Börse in Hongkong verlor knapp ein Prozent, der Markt im südkoreanischen Seoul büßte 1,6 Prozent ein.

Einzige Ausnahme bildeten die chinesischen Märkte, die zulegten. Der CSI300-Index schloss 1,8 Prozent im Plus, der Index in Shanghai gewann knapp zwei Prozent. Händler begründeten dies mit einer gestiegenen Nachfrage nach Klein- und Mittelwerten. Allerdings blieben die Umsätze niedrig. Die Tokioter Börse hatte wegen eines Feiertags geschlossen.

„Es sieht so aus, als ob sich die Wachstumssorgen fortsetzen, die die Märkte in den vergangenen Monaten beeinträchtigt haben“, sagte der Chef-Investmentstratege bei AMP Capital in Sydney, Shane Oliver. Der Euro trat in Fernost bei 1,1310 Dollar auf der Stelle.

Aus Rücksicht auf den schwächelnden Wirtschaftsriesen China und die unsicheren Aussichten für die globale Wirtschaft hatte die US-Notenbank am Donnerstag die erste Zinserhöhung seit fast zehn Jahren weiter nach hinten verschoben. Dies schürte an den Börsen neue Konjunktursorgen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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