Börsen Fernost
Asiatische Aktienmärkte geben nach

Aus Amerika kommen uneinheitliche Vorgaben für Fernost. Händler fürchten, dass die nächsten US-Arbeitsmarktdaten schlecht ausfallen. Die Börse in Tokio ist zudem geschlossen.
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SingapurDie Aktienmärkte in Asien haben am Donnerstag überwiegend Verluste verzeichnet. Schlechte Konjunkturdaten aus den USA und Europa lasteten auf den Kursen, sagten Händler.

Die Börse in Tokio ist geschlossen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index hatte die verkürzte Handelswoche am Mittwoch um 0,31 Prozent höher bei 9380 Punkten beendet. Der breiter gefasste Topix-Index war um 0,43 Prozent auf 792 Punkte gestiegen.

In Hongkong verlor der Hang Seng heute 0,4 Prozent auf 21.219 Zähler. In Südkorea gab der Kospi 0,3 Prozent nach.

Zu den Verlieren gehörten die Aktien der Bank of China und der China Construction Bank, die jeweils rund drei Prozent verloren. Die staatliche Temasek Holdings aus Singapur hatte sich zuvor von Anteilen der beiden Geldhäuser getrennt und dafür 2,5 Milliarden Dollar eingestrichen. Temasek hatte Reuters-Informationen zufolge die Papiere mit einem Abschlag auf den Börsenkurs von Mittwoch angeboten.

Der Euro hat am Donnerstag im fernöstlichen Handel zum Dollar nachgegeben. Schlechte Nachrichten aus der Konjunktur hätten die europäische Einheitswährung belastet, sagten Händler. Nun blicke man gespannt auf die im Tagesverlauf geplante Zinssitzung der Europäischen Zentralbank.

Die Wall Street hatte am Mittwoch keine klare Richtung gefunden. Negative Konjunktursignale aus der Euro-Zone und den USA drückten Dow sowie S&P ins Minus. Nach dem Höhenflug des Vortages gaben enttäuschende Zahlen vom US-Arbeitsmarkt und der europäischen Industrie Anlass für Verkäufe. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab zur Wochenmitte 0,1 Prozent auf 13.268 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel um 0,3 Prozent auf 1402 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann dagegen 0,3 Prozent auf 3059 Punkte. In Frankfurt hatte der Dax 0,8 Prozent im Minus bei 6710 Punkten geschlossen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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