Börsen Fernost
Gute Laune in Hongkong

Die Aktienmärkte im fernen Osten entwickeln sich uneinheitlich. Da die Börsen in Japan und China wegen eines Feiertags geschlossen sind, ist weniger los als üblich.
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Der Aktienmarkt in Hongkong hat am Montag Gewinne verzeichnet. Der Hang-Seng-Index stieg im Verlauf um ein Prozent auf 20.943 Punkte. Die asiatische Leitbörse in Tokio hatte am Montag geschlossen, ebenso der Markt in China. An den anderen Börsen der Region war das Bild gemischt: In Taiwan und Singapur sanken die Kurse leicht, in Südkorea und Australien ging es etwas bergauf.

Gestützt wurden die asiatischen Märkte Händlern zufolge durch starke Geschäftszahlen vieler US-Firmen aus der Vorwoche und der Aussicht, dass die US-Notenbank angesichts einer schwachen US-Wirtschaftsentwicklung eine weitere geldpolitische Lockerung erwägen könnte.

Die Aktienmärkte in Fernost haben sich zum Wochenausklang am Freitag uneinheitlich präsentiert. Die erneute Lockerung der Geldpolitik in Japan sorgte am Freitag nur vorübergehend für bessere Stimmung. Händler sagten, das ausgeweitete Programm zum Ankauf von Staatsanleihen habe die Anleger schließlich doch nicht von ihren Konjunkturängsten befreien können. Ohnehin schwankten die Investoren angesichts guter US-Konjunkturdaten und neuer Hiobsbotschaften aus Europa zwischen Hoffen und Bangen.

So schwappte zwar die Begeisterung über überraschend starke US-Immobiliendaten auch nach Asien über. Doch die Herabstufung Spaniens durch die Ratingagentur S&P lastete schwer auf dem Börsenhandel in der Region.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index hatte am Freitag in Tokio 0,4 Prozent tiefer bei 9520 Zählern geschlossen. Auf Monatssicht verlor das Börsenbarometer 5,6 Prozent - so viel wie seit sieben Jahren in einem April nicht mehr. Der breiter gefasste Topix-Index ging am Freitag 0,7 Prozent auf 804 Punkte zurück.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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