Börsen in Asien: Aktienkurse in Tokio im Aufwind

Börsen in Asien
Aktienkurse in Tokio im Aufwind

An der Börse in Tokio hat der Mittwoch in bester Kauflaune begonnen. Im Windschatten der New Yorker Börse preschen die Aktienkurse nach oben. Auch gute Exportdaten heben die Stimmung.
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TokioÜberraschend hohe Exportdaten und gute Vorgaben der Wall Street haben die Kurse in Tokio beflügelt. Auch Kursgewinne an der Wall Street haben am Mittwoch die asiatischen Börsen gestützt.

Im Mittelpunkt stand weiter der neue US-Präsident Donald Trump. Nach dessen Treffen mit den Chefs großer Autokonzerne hofften Anleger wieder verstärkt auf Impulse durch ein neues Konjunkturprogramm. Ängste vor einer protektionistischen US-Handelspolitik rückten dagegen in den Hintergrund. "Es ist momentan weitgehend ein Trump-Markt", sagte Anlagestratege Ayako Sera von Sumitomo Mitsui Trust Bank. "Die Stimmung wechselt von Tag zu Tag, je nachdem, was er sagt."

Japans Exporte haben im Dezember erstmals seit 15 Monaten wieder zugelegt. Der Anstieg belief sich auf 5,4 Prozent zum Vorjahresmonat, wie am Mittwoch veröffentlichte Daten des Finanzministeriums zeigen. Darin spiegeln sich sowohl eine anziehende internationale Nachfrage als auch günstige Währungseffekte durch einen schwächeren Yen wider, der die Ausfuhrchancen japanischer Firmen verbessert. Ökonomen hatten mit einem geringeren Exportplus von 1,2 Prozent gerechnet.

Die Einfuhren sanken im Dezember um 2,6 Prozent und damit deutlich stärker als von Analysten vorausgesagt. In seiner Handelsbilanz erzielte Japan den vierten Monat in Folge einen Überschuss. Er betrug umgerechnet 5,25 Milliarden Euro.

In Tokio notierte der Leitindex Nikkei 1,2 Prozent fester mit 19.006 Punkten. Im Fokus waren die Takata-Aktien, die mehr als 18 Prozent in die Höhe schossen. Viele Investoren stiegen wieder ein, nachdem die Angst vor einem Insolvenzverfahren den Kurs des krisengebeutelten Airbag-Herstellers zuletzt massiv nach unten gedrückt hatte. Der MSCI-Index für Aktien der Region Asien-Pazifik ohne Japan tendierte 0,1 Prozent höher.

An den Devisenmärkten in Fernost lag der Euro kaum verändert bei 1,0730 Dollar. Zum Yen verlor die US-Währung auf 113,57 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0743 und zum Dollar mit 1,0012.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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