Börsen in Asien
Der Nikkei lässt viele Federn

Die Abwertung des chinesischen Yuan schlägt auch am Mittwoch noch Wellen. An der Börse in Tokio lassen sich die Anleger zum Handelsbeginn von der Stimmung an der Wall Street anstecken. Die großen Indizes machen Verluste.
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TokioDie Tokioter Börse hat am Mittwoch belastet von schwachen US-Vorgaben nachgegeben. Die überraschende Abwertung der chinesischen Währung hatte die US-Aktienbörsen am Dienstag ins Minus gedrückt.

Der Nikkei der 225 führenden Werte ließ im Vormittagshandel um 1,3 Prozent auf 20.456 Punkte Federn. Der breiter gefasste Topix verlor 1,1 Prozent auf 1668 Zähler.

Anders als die Anleger sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) die neue Methode der chinesischen Zentralbank zur Bestimmung des täglichen Referenzkurses der Landeswährung Yuan positiv. Die Marktkräfte dürften künftig eine größere Rolle bei der Festlegung des Wechselkurses haben, teilte der IWF am Mittwoch mit.

Dies sei ein "willkommener Schritt" in Richtung einer größeren Flexibilität. Der Fonds gehe davon aus, dass China in zwei bis drei Jahren ein frei schwankendes Wechselkurssystem haben könnte.

Der Euro behauptete sich im fernöstlichen Handel zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1042 Dollar. Zum Yen stabilisierte sich die US-Währung bei 125,07 Yen. Der Schweizer Franken notierte bei rund 0,9884 Franken je Dollar und bei etwa 1,0907 Franken je Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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