Börsen in Asien
Europa verunsichert Japans Anleger

Die Furcht vor einem „harten“ Brexit-Kurs der britischen Premierministerin Theresa May setzt Asien Anlegern offenbar zu. Der Nikkei-Index fällt auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Monat. Der Kurs des Yen steigt.
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TokioVor der Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May zum Brexit haben sich Investoren an den asiatischen Börsen am Dienstag verunsichert gezeigt. Die Möglichkeit, dass Großbritannien bei einem Austritt aus der Europäischen Union auf den Zugang zum EU-Binnenmarkt verzichten könnte, drückte auf die Stimmung. May peilt laut Redetext sowohl einen Ausstieg aus dem EU-Binnenmarkt als auch der Zollunion an. „Europa bestimmt heute die Schlagzeilen, und der Fokus liegt berechtigterweise auf Mays Rede und auch auf den Trump-Interviews mit europäischen Zeitungen“, sagte Stefan Worrall, Direktor für das japanische Aktiengeschäft bei Credit Suisse. Die Ankündigungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump belasteten insbesondere die Aktienmärkte in Japan.

In Tokio fiel der Nikkei-Index um 1,5 Prozent auf 18.813 Punkte und markierte damit den niedrigsten Stand seit mehr als einem Monat. Die anziehende Landeswährung Yen verschreckte zusätzlich Investoren. Aktien des Autobauers Honda büßten 2,7 Prozent ein, nachdem das Unternehmen einen neuen Zwischenfall mit einem Airbag des Zulieferers Takata mitgeteilt hatte.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte dagegen leicht zu. Die Börse in Shanghai zeigte sich wenig verändert. In Australien gab der Index knapp ein Prozent nach.

An den Devisenmärkten in Fernost legte der Yen legte zu, ein Dollar kostete 114,05 Yen. Vor der Rede Mays nutzten viele Anleger die japanische Währung als sicheren Hafen. Der Euro notierte mit 1,0610 Dollar etwas höher als im späten New Yorker Handel am Montag. Das britische Pfund lag zur US-Währung leicht im Plus bei 1,2111 Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Börsen in Asien: Europa verunsichert Japans Anleger"

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  • Herr Mark Hoffmann - 17.01.2017, 09:15 Uhr

    "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    "Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
    Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

    es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel, Dirnberger,Trautmann....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    SPIEGEL

    Danke

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