Börsen in Asien
Japanische Aktien im Aufwind

Eine überraschende Einigung im US-Etatstreit und nachlassende Spannungen in der Nordkorea-Krise haben am Donnerstag den Anlegern an den asiatischen Börsen Mut gemacht.
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Tokio In Tokio schloss der Nikkei-Index 0,2 Prozent höher bei 19.396 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,4 Prozent. An den chinesischen Aktienmärkten kamen die großen Indizes aber kaum vom Fleck. In Seoul atmeten die Anleger dagegen durch, der Leitindex legte über ein Prozent zu.

Südkoreas Präsident Moon Jae In sagte, auf der Halbinsel werde es keinen Krieg geben. Sein russischer Kollege Wladimir Putin sieht in Washington den Wunsch, den Nordkorea-Konflikt zu entschärfen. Die Ängste wegen Nordkorea sind zurückgegangen, sagte Marketingdirektor Gavin Parry von Parry International Trading in Hongkong. Zudem einigten sich Präsident Donald Trump und der Kongress am Mittwoch auf eine Zwischenfinanzierung für die amerikanische Bundesregierung bis zum 15. Dezember, womit ein sogenannter government shutdown vermieden wird. Das Thema wird die Märkte zwar noch im laufenden Jahr wieder einholen, aber erst einmal ist es vom Tisch und wir müssen uns darüber jetzt keine Gedanken machen, sagte Masahiro Ichikawa, Marktstratege bei Sumitomo Mitsui Asset Management.

Derweil zeigten neue Daten, dass in Japan vor allem ausländische Investoren in der vergangenen Woche (zum 2. September) Aktien verkauft haben. Dies dürfte mit dem Anstieg des Yen zusammenhängen. Die Anleger fürchteten wohl, dass der Wechselkurs den japanischen Exportunternehmen schaden könnte, da ihre Waren auf dem Weltmarkt dadurch teurer werden. Im Vormittagshandel an der Börse in Tokio macht sich Erleichterung darüber breit, dass die US-Politiker sich im Streit um ihre Schuldenobergrenze geeinigt und einen government shutdown damit zunächst abgewendet haben.

An der Börse in Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei am Vormittag um 0,6 Prozent. Der MSCI Index der Aktien außerhalb Japans legte um 0,3 Prozent zu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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