Börsen in Asien
Japans Börsen folgen Wall Street ins Minus

An der Börse in Tokio hat der Schreck über neuerliche Drohungen des US-Präsidenten nicht lange angehalten, doch ins Plus schafften es die Indizes nicht mehr. Dagegen ging es an anderen Märkten in Fernost nach oben.
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TokioBelastet von Kursverlusten der Stahlwerte hat die Tokioter Börse am Donnerstag nachgegeben. Der Nikkei-Index fiel um 0,4 Prozent auf 19.353 Punkte. Die Aktien von Nippon Steel, Kobe Steel, JFE und Nisshin Steel rutschten um bis zu 6,4 Prozent ab. Auslöser der Verkaufswelle war ein Bericht der Wirtschaftszeitung "Nikkei", dem zufolge der Autobauer Toyota bei den Stahl-Lieferanten Preisnachlässe durchsetzen konnte.

Wegen der Spekulationen auf einen anhaltenden Bauboom in China hat sich Eisenerz seit Anfang Juni allerdings um mehr als 40 Prozent verteuert. Unterdessen setzte die Börse in Seoul ihren Erholungskurs fort und gewann 0,4 Prozent. Dank der nachlassenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea konzentrierten sich Anleger wieder auf die robuste Konjunktur, sagte Analyst Rhoo Yong-seok von der Investmentbank KB Securities.

Ein Euro kostete 1,1803 Dollar. Trumps Drohung, es im Konflikt um die Finanzierung der von ihm angekündigten Grenzmauer zu Mexiko auf eine Art Zwangsschließung der staatlichen Behörden ankommen zu lassen, belastete die US-Devise.

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