Börsen in Asien
Schwacher Dollar setzt Exportwerte unter Druck

Die Hoffnung auf starke Quartalsbilanzen hat am Mittwoch für Auftrieb an den Aktienmärkten in Fernost gesorgt. In Japan wurde die Kauflaune vom starken Yen gebremst, der Exportwerte belastet.
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TokioDer 225 Werte umfassende Nikkei-Index an der Börse in Tokio schloss 0,1 Prozent höher bei 20.021 Punkten. Zu den Gewinnern zählten Hersteller von Konsumgütern wie Kosmetik, Hygieneartikeln oder Bier. Unter Druck gerieten dagegen die Aktien der Autobauer, die stark vom Export abhängig sind und deswegen unter dem stärkeren Yen leiden. So gaben die Toyota-Titel 0,8 Prozent nach, die Nissan-Papiere verloren 1,2 Prozent.

Die Börse in Shanghai lag 0,8 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewann ein Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,6 Prozent.

Der Dollar blieb unter Druck. Investoren erwarten angesichts der zuletzt schwächeren Konjunkturdaten zunehmend, dass die US-Notenbank (Fed) die Zügel langsamer straffen wird. Auch der Rückschlag bei den Gesundheitsreform-Plänen der Republikaner von US-Präsident Donald Trump drückte auf den Dollar. Der Euro lag bei 1,1544 Dollar, nachdem er am Dienstag ein 14-Monats-Hoch von 1,1583 Dollar erreicht hatte. Der Yen behauptete sich, ein Dollar kostete 112 Yen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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