Börsen in Asien
US-Arbeitsmarkt macht Japaner nervös

In Fernost ist die Börsenstimmung zum Wochenausklang gut. In Hongkong legte das zentrale Börsenbarometer am Freitag 2,7 Prozent zu. Der Nikkei steht indessen unter Druck, schließt aber beinah unverändert.

TokioAn den Aktienmärkten in Fernost sind die Kurse zum Wochenschluss gestiegen. In Hongkong legte das zentrale Börsenbarometer am Freitag 2,7 Prozent zu, weil die jüngsten Maßnahmen der Pekinger Regierung zur Stützung der Konjunktur die Aktien chinesischer Unternehmen in die Höhe trieben. Die Märkte in China blieben wegen feiertagsbedingt geschlossen.

Der japanische Leitindex Nikkei mit seinen 225 führenden Werten schloss praktisch unverändert auf 17.725 Punkten. Gewinnmitnahmen vor Veröffentlichung des monatlichen US-Arbeitsmarktberichts belasteten den Handel.

Gefragt waren die Anteilsscheine von Auto- und Reifenherstellern. Toyota und Nissan legten je rund eineinhalb Prozent zu, Bridgestone wurden mehr als drei Prozent teurer gehandelt. Die Branche profitierte von deutlich gestiegenen US-Absatzzahlen im September.

Der besonders breit angelegte MSCI-Index für Papiere im asiatisch-pazifischen Raum mit Ausnahme Japans legte 0,3 Prozent zu. Im abgelaufenen Quartal hatte er wegen Sorgen um die Weltwirtschaft noch 17 Prozent eingebüßt - so viel wie seit vier Jahren nicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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