Börsen in Asien
Yen-Schwäche treibt den Nikkei an

Die fernöstlichen Handelsplätze gehen mit einem Plus ins Wochenende. In Tokio sorgten die erneuten Spekulationen um eine mögliche Zinserhöhung in den USA für Stop der so schwierig zu handhabenden Aufwertung des Yens.

TokioJapans Börsen haben sich mit einem Lächeln ins Wochenende verabschiedet. Marktteilnehmer sagten, die starke Yen stimme viele Investoren vor dem Wochenende vorsichtig, doch am Ende behielt der leichte Optimismus die Oberhand. In den USA hatte einer der führenden Währungshüter der Fed für ein Zinswende plädiert – dies solle „lieber früher als später“ geschehen, mahnte der Gouverneur der Fed-Filiale San Francisco, John Williams an. Dieser Falkenflug ließ den Dollar 6,651 Yen steigen, was die Anleger in Japan freute, machte ihnen die erstarkende Heimatwährung im Exportsektor immer mehr zu schaffen.

Ernüchterndes kam von der Konjunkturfront Zudem gab es erneut schwache Konjunkturdaten. So fiel das Stimmungsbarometer im Verarbeitenden Gewerbe auf den niedrigsten Wert seit 2013.

Der Tokioter Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte notierte zum Handelsschluss 0,4 Prozent fester bei 16.545 Punkten. Auf Wochensicht kam der Lokalmatador in Fernost damit auf einen Abschlag von 2,2 Prozent. Der breiter gefasste Topix gewann zum Ausklang der schwachen Handelstag ebenfalls 0,4 Prozent bei dann 1295 Zählern. In China schloss der Shanghai Composite 0,2 Prozent fester, genau wie die Börse in Shenzhen. Der CSI 300 trat mit 3365 Stellen auf der Stelle.

Am Devisenmarkt kostete ein Euro 1,1329 Dollar. Ein Dollar wurde mit 100,22 Yen bewertet. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0830 und zum Dollar mit 0,9557.

In Japan waren vor allem Export-Titel gefragt, etwa die Autobranche. Toyota-Aktien stiegen um 2,1 Prozent, Honda um 3,5 Prozent, Mazda um 2,3 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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