Börsen New York
Dow Jones dreht ins Minus

Die Gewinne der wichtigsten US-Börsenindizes sind am Freitag im Handelsverlauf deutlich abgebröckelt. Im frühen Handel hatte die Finanzspritze der US-Regierung für die angeschlagenen heimischen Autobauer noch für deutlich höhere Notierungen gesorgt. Der Leitindex Dow Jones beendete den letzten Handelstag der Woche 0,3 Prozent tiefer bei 8 579,11 Punkten.

HB NEW YORK. Gegenüber Ende der vergangenen Woche verlor das Börsenbarometer damit moderate 0,59 Prozent. Der marktbreite S&P-500-Index rettete Gewinne von 0,29 Prozent auf 887,87 Punkte ins Wochenende. Beim NASDAQ Composite-Index stand zuletzt noch ein Kursplus von 0,77 Prozent auf 1 564,32 Zähler zu Buche. Der NASDAQ 100 gewann 1,04 Prozent auf 1 217,19 Zähler.

Aktien von General Motors (GM) honorierten die staatliche Kapitalspritze mit einem Kurssprung von 22,68 Prozent auf 4,49 US-Dollar. Die US-Autobranche bekommt eine Atempause bis Ende März. US-Präsident George Bush kündigte Kredite von mehr als 17 Milliarden Dollar an. Mit ihnen sollen GM, Chrysler und Ford Motor drei Monate Zeit für rasche Sanierungsschritte bekommen. Ford teilte mit, das Unternehmen werde gegenwärtig keine Hilfe in Anspruch nehmen. Die Aktie schloss 3,87 Prozent höher bei 2,95 Dollar.

Aktien von Oracle gingen trotz einer erwartungsgemäßen Gewinnstagnation im zweiten Geschäftsquartal 7,04 Prozent höher bei 17,78 Dollar aus dem Handel. Von Börsianern hieß es, der Datenbank- und Softwarekonzern habe sich angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise vergleichsweise gut gehalten.

Die positiv aufgenommene Geschäftsentwicklung von Research In Motion (RIM) ließ die Aktie um 11,42 Prozent auf 42,83 Dollar steigen. Der BlackBerry-Hersteller hatte nach der Zahlenvorlage einen unerwartet starken Umsatzausblick für das vierte Geschäftsquartal abgegeben - dieser war laut Analysten der Hauptgrund für die Kursgewinne. Die Ergebnisse im dritten Quartal entsprachen den Markterwartungen.

Für die Aktie des Branchenkollegen Palm ging es nach der Bilanzvorlage um 13,18 Prozent auf 2,49 Dollar hoch. Der angeschlagene Smartphone-Hersteller war zwar im zweiten Geschäftsquartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht und erwartet auch keine rasche Besserung. Allerdings lag der Umsatz mit Smartphones über den Erwartungen der Analysten und das Papier hat seit Jahresbeginn schon rund zwei Drittel an Wert verloren. Zuletzt stufte Needham Palm von „Underperform“ auf „Hold“ hoch.

Titel von Unternehmen aus der Ölbranche standen angesichts der rekordniedrigen Preise für das Schwarze Gold unter Verkaufsdruck. Die Notierungen setzten ihre Talfahrt fort und erreichten zeitweise den niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren. Chevron verbilligten sich um 2,99 Prozent auf 70,85 Dollar. Exxon Mobil verloren 2,57 Prozent auf 75,02 Dolar, ConocoPhillips verzeichneten Abschläge von 1,44 Prozent auf 50,80 Dollar.

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