Börsen New York: Energie- und Banken-Werte ziehen Wall Street ins Plus

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Energie- und Banken-Werte ziehen Wall Street ins Plus

In den USA warten die Börsianer mit Spannung auf den Arbeitsmarktbericht. Er soll weitere Hinweise über die Stärke der US-Wirtschaft liefern. Den Handel gestützt haben am Mittwoch Energie- und und Bankenwerte.

New YorkEnergie- und Banken-Titel haben die US-Börsen am Mittwoch gestützt. Insgesamt hielt sich die Kauflust an der Wall Street allerdings in Grenzen. Viele Börsianer warteten mit Spannung auf den Arbeitsmarktbericht für Februar, der am Freitag veröffentlicht wird. Er soll weitere Hinweise über die Stärke der US-Wirtschaft liefern, nachdem es zuletzt eine Reihe von ermutigenden Konjunkturdaten gab.

Der Markt befinde sich in einer Warteschleife, sagte Anlagestratege Jeff Kravetz von U.S. Bank Wealth Management. „Es gibt immer noch eine Menge Geld, das ein Zuhause sucht“, fügte er hinzu. „Wenn wir weiter gute Wirtschaftsdaten kriegen, dann wird das für die Aktienmärkte hier positiv sein.“ Auf eine robuste Beschäftigungslage deutete die Statistik des privaten Arbeitsvermittlers ADP hin, wonach die US-Firmen im vergangenen Monat überraschend viele Stellen schufen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,2 Prozent fester bei 16.900 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,4 Prozent auf 1986 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,3 Prozent auf 4703 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 0,6 Prozent fester mit über 9776 Zählern. Ein Grund war die nachlassende Furcht vor einer Konjunkturabkühlung in den USA.

An der Wall Street legten vor allem Energiewerte zu, der Branchensektor lag 2,45 Prozent im Plus. Exxon Mobil etwa zogen 1,7 Prozent an. Der US-Ölkonzern zeigt sich trotz eines verschärften Sparkurses offen für Zukäufe. Auch Bankenwerte verbuchten Gewinne: So legten Bank of America und Citigroup jeweils mehr als zwei Prozent zu.

Im Rampenlicht standen ferner Zynga. Die Papiere gewannen mehr als vier Prozent an Wert, nachdem die Onlinespiele-Firma einen neuen Unternehmenschef berufen hatte.

Gefragt waren auch die Titel angeschlagenen Modekette Abercrombie & Fitch, die im abgelaufenen Geschäftsquartal erstmals seit mehr als drei Jahren ihren Umsatz gesteigert hatte. Ihr Aktienkurs stieg um mehr als vier Prozent.

Monsanto -Papiere rutschten dagegen um fast acht Prozent ab. Der Saatguthersteller senkte seine Gewinnprognose wegen Belastungen durch den starken Dollar und den Preisdruck in der Branche.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,09 Milliarden Aktien den Besitzer. 2025 Werte legten zu, 1011 gaben nach und 125 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,89 Milliarden Aktien 1863 im Plus, 938 im Minus und 152 unverändert.

An den US-Kreditmärkten lagen die zehnjährigen Papiere unverändert bei 98-3/32. Sie rentierten mit 1,84 Prozent. Die 30-jährigen Bonds legten um 18/32 auf 96-12/32 zu und hatten eine Rendite von 2,68 Prozent. Auch hier ließ die Furcht vor einer Abkühlung der US-Wirtschaft nach den ADP-Arbeitsmarktdaten nach, weshalb Anleger Händlern zufolge risikofreudiger wurden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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