Börsen Westeuropa: Positive Konjunktursignale in Paris und London

Börsen Westeuropa
Positive Konjunktursignale in Paris und London

Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Donnerstag nach einem zögerlichen Start fest geschlossen. Positive Konjunktursignale aus den USA und Europa gaben Auftrieb, so dass die Börsen an ihre Vortagsgewinne anknüpfen konnten.

HB PARIS/LONDON. So war die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den Vereinigten Staaten überraschend deutlich gesunken. Zudem hatte der Luxemburger Notenbankchef Yves Mersch von Anzeichen einer breiten Wirtschaftserholung in der Eurozone gesprochen. Außerdem hatte nach Portugal nun auch Irland erfolgreich Anleihen platzieren können.

Der Eurostoxx 50 schloss mit plus 1,07 Prozent auf 2 782,43 Punkten. In Paris stieg der CAC-40-Index um 1,22 Prozent auf 3 722,15 Zähler und für den Londoner Ftse 100 ging es um 1,19 Prozent nach oben auf 5 494,16 Punkte.

Angetrieben wurden die Indizes insbesondere von Aktien aus der Bankenbranche, die bereits am Vortag teilweise zur Erholung angesetzt hatten: So stiegen die Aktien der Credit Agricole um 4,59 Prozent auf 10,94 Euro und waren damit Spitzenwert im Auswahlindex der Eurozone. Mit jeweils etwas mehr als drei Prozent folgten die Titel der Societe Generale und der Intesa Sanpaolo . ING stiegen um 2,8 Prozent. In London nahmen die Aktien der Royal Bank of Scotland (RBS) mit plus 5,06 Prozent auf 45,9 214 Britische Pence die Spitzenposition im "Footsie" ein, gefolgt von Barclays , die um knapp fünf Prozent stiegen.

Deutliche Kursgewinne verbuchten auch die anfangs noch von schwachen Rohstoffpreisen belasteten Minenwerte. Vedanta und Xstrata etwa legten um jeweils etwas mehr als drei Prozent zu. Lonmin und Rio Tinto stiegen um jeweils rund zwei Prozent.

Zeitweise deutlich schwächer präsentierte sich der Einzelhandelssektor. Aktien der Home Retail Group fielen als größter Verlierer um 2,80 Prozent auf 214,313 Pence, nachdem das Unternehmen vor einem deutlichen Rückgang des Halbjahresgewinns gewarnt hatte.

Im Eurostoxx 50 zählten Axa mit minus 0,81 Prozent auf 12,91 Euro zu den schwächsten Werten. Die Versicherungstitel litten laut Händlern unter der erneuten Ablehnung des Übernahmeangebots der National Australia Bank für die AXA-Tochter Asia Pacific durch die australische Regulierungsbehörde.

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