Börsen-Zwischenstand: Wall Street rührt sich nicht

Börsen-Zwischenstand
Wall Street rührt sich nicht

Die US-Börsen haben sich am Freitagnachmittag vor einem verlängerten Wochenende kaum verändert. Eine unerwartet moderate Steigerung der Kernrate der Erzeugerpreise sei positiv aufgenommen worden, hieß es von Marktteilnehmern. Sie habe negative Unternehmensnachrichten von IBM und Lucent weitgehend aufgewogen.

dpa-afx NEW YORK. Der Dow Jones Industrial Average (Djia) notierte unverändert bei 10 962,36 Punkten. Der marktbreitere S & P-500-Index stand ebenfalls unverändert bei 1 286,03 Punkten. Der Nasdaq-Composite-Index notierte 0,10 Prozent tiefer auf 2 314,34 Punkten. Der Nasdaq-100-Index verlor 0,24 Prozent auf 1 743,09 Punkte.

In den USA waren die Produzentenpreise am Jahresende wegen hoher Energiepreise unerwartet deutlich gestiegen. Die Kernrate, ohne die besonders schwankungsanfälligen Lebensmittel- und Energiepreise, stieg hingegen nur um 0,1 Prozent. Hier hatten die Experten einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Die Dynamik des Lagerbestandsaufbaus hatte sich im November etwas beschleunigt.

IBM verlor 1,03 Prozent auf 82,72 Dollar. Der IT-Konzern hatte am Vorabend nach Börsenschluss mitgeteilt, dass die US-Börsenaufsicht SEC wegen Aktienkompensationen im Auftaktquartal 2005 ermittelt.

Papiere von General Motors (GM) sanken nach deutlichen Kursgewinnen in der Vorbörse um 1,96 Prozent auf 20,55 Dollar an das Ende des Dow Jones. Der angeschlagene Autokonzern erwartet für 2006 und 2007 deutlich bessere Erträge. Die Finanztochter Gmac wird im vierten Quartal allerdings eine Goodwill-Abschreibung in Höhe von 450 Mill. Dollar vornehmen.

An der Spitze des Leitindex gewannen Hewlett-Packard (HP) 2,03 Prozent auf 31,65 Dollar. Goldman Sachs hatte die Einstufung für den PC- und Druckerhersteller von "In-line" auf "Outperform" angehoben.

Lucent-Aktien verloren 4,43 Prozent auf 2,59 Dollar. Der Telekomausrüster hatte zuvor seine Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt.

Tyco brachen gar um 10,36 Prozent auf 27,17 Dollar ein. Der Mischkonzern hatte seine Prognose für den Gewinn je Aktie (EPS) im ersten Quartal von 40 bis 42 auf rund 38 Cent gesenkt. Zudem soll das Unternehmen bis zum ersten Quartal 2007 in drei separate, börsennotierte Gesellschaften aufgespalten werden.

Papiere von Guidant legten 0,20 Prozent auf 70,54 Dollar zu. Boston Scientific Corp. hatte sein Angebot für den Medizintechnikhersteller auf 73 Dollar je Aktie aufgestockt und damit im Bieterstreit mit Johnson & Johnson nicht nachgegeben. Boston-Aktien stiegen um 0,32 Prozent auf 25,13 Dollar, Aktien von Johnson & Johnson gaben um 0,48 Prozent auf 61,91 Dollar nach.

Am Montag bleiben die Börsen wegen des Martin-Luther-King-Gedächtnistages geschlossen.

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