Börsenbarometer schließt erneut im Minus
Dax verteidigt 3800-Punkte-Marke

Der hohe Ölpreis war am Freitag weiter ein Thema auf dem Börsenparkett. Hinzu kamen enttäuschende US-Konjunkturdaten. Alles zusammen hat den Dax, angeführt von Kursverlusten der Thyssen-Krupp-Aktien, erneut ins Minus gedrückt. Das Börsenbarometer hielt sich aber über der psychologisch wichtigen Marke von 3800 Punkten und beendete den Xetra-Handel 0,6 Prozent im Minus bei 3803 Punkten.

HB FRANKFURT. „Die US-Daten waren ambivalent“, sagte ein Händler. „Die etwas schwächeren Verbraucherpreise dämpfen zwar die Zinsspekulationen. Allerdings drückt das hinter den Erwartungen zurückgebliebene Verbrauchervertrauen auf die Stimmung.“ Marktanalyst Christan Schmidt von der Helaba äußerte sich ähnlich, fügte zum Thema Zinsen allerdings hinzu: „Die Zahlen waren nicht so schlecht, dass wir um eine Erhöhung herumkommen. Sie wird wohl nur nach hinten verschoben.“

Steigende Zinsen verteuern Kredite und sorgen dadurch für Konsum- und Investitionszurückhaltung. Allerdings hatten einige Börsianer diese Diskussion zuletzt wiederholt als irreführend bezeichnet. Schließlich sei der US-Leitzins mit einem Prozent derzeit auf einem historisch niedrigen Niveau. Eine Anhebung um 25 oder 50 Basispunkte könnten die Firmen problemlos verkraften.

Der Anstieg der US-Verbraucherpreise war im April mit 0,2 % zum Vormonat hinter der Analystenprognose von 0,3 % zurückgeblieben. Der Index des US-Verbrauchervertrauens, der Hinweise auf das zukünftige Konsumverhalten gibt, blieb im Mai unverändert bei 94,2 Punkten. Analysten hatten dagegen mit einem Anstieg auf 96,5 Zähler gerechnet.

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