Börsengehandelte Indexfonds Die Fallen der Dax-ETF

Seite 2 von 2:
Kein Handlungsbedarf
Das sind Deutschlands größte Börsengänge
Schaeffler
1 von 13

Gleich drei milliardenschwere Börsengänge stehen Anfang Oktober an. Die Schaeffler-Inhaber Maria-Elisabeth Schaeffler und Sohn Georg W. Schaeffler wagen den Gang aufs Parkett: Der Auto- und Industriezulieferer will am 5. Oktober sein Debüt an der Frankfurter Börse feiern. Ab dem 28. September können die Aktien gezeichnet werden, der Preis für die bis zu 166 Millionen Papiere wird am 2. Oktober festgelegt, wie aus einer Präsentation des Familienkonzerns am Montag hervorging.

Scout24
2 von 13

Börsengang Nummer zwei: Bereits am 1. Oktober will Scout24 sein Debüt an der Frankfurter Börse geben. Der Betreiber der Internet-Kleinanzeigenbörsen ImmobilienScout24 und AutoScout24 will bei entsprechend hoher Nachfrage bis zu 1,6 Milliarden Euro einsammeln.

Covestro
3 von 13

Der Kunststoff- und Matratzenschaumhersteller Covestro wird der dritte große Börsengang in Deutschland. Die Aktien der Bayer -Kunststofftochter Covestro, die 2,5 Milliarden Euro einsammeln will, sollen am 2. Oktober erstmals in Frankfurt gehandelt werden. Ab 2016 können Covestro-Aktionäre mit einer Dividende rechnen. Geplant sind Ausschüttungen von 30 bis 50 Prozent des Konzernergebnisses.

Platz 10 – Norma Grouop AG
4 von 13

Der Maschinen- und Werkzeugbauer hat sich rund um Rohr- und Leitungsverbindungen einen Namen gemacht. Obwohl das zunächst nach Nische klingt, waren Investoren beim Börsengang am 7. April 2011 bereit, 336 Millionen Euro für die neuen Aktien locker zu machen. An der Börse ist Norma mit rund einer Milliarde Euro bewertet.

Platz 9 – GSW Immobilien AG
5 von 13

In den Jahren seit 2009 wagten gleich mehrere große Wohnungsgesellschaften den Sprung an die Börse. Die GSW Immobilien AG überzeugte Anleger und bekam für ihre Aktien-Neuemission 467 Millionen Euro. An der Börse ist GSW zwei Milliarden Euro wert.

Platz 8 – Kion Group AG
6 von 13

Der Gabelstaplerhersteller Kion ist eine Abspaltung der Linde-Gruppe und ging am 26. Juni 2013 an die Börse. Investoren gaben dem Unternehmen für die neuen Aktien 475 Millionen Euro. Die Börse bewertet Kion zur Zeit mit 2,9 Milliarden Euro.

Platz 7 – Talanx AG
7 von 13

Mit Talanx gelang am 1. Oktober 2012 einem der größten deutschen Versicherer der Börsengang in Frankfurt. Zu Talanx gehören unter anderem die Versicherer Ergo und Victoria. Zum Börsengang erhielt Talanx frisches Kapital in Höhe von 517 Millionen Euro. An der Börse ist der Konzern derzeit 6,6 Milliarden Euro wert.

Anleger können sich gegen den Aufpreis kaum wehren. „Es handelt sich um eine Ineffizienz des Marktes, die sich nicht ausschalten lässt“, sagt Glow. „Das Spiel funktioniert vor allem bei großen Indizes, auf deren Basis Milliardenbeträge hin und her geschoben werden.“

Privatanleger könnten sich von ETF auf große Marktindizes fernhalten und stattdessen ETF auf unbekannte Indizes kaufen, die nicht so stark im Fokus aktiver Fondsmanager stehen. Das würde allerdings das Investment in diese passiven Anlageinstrumente ad absurdum führen, bei dem es darum geht, möglichst breit zu investieren. Darüber hinaus fallen für ETF auf kleine Indizes meist höhere Gebühren an als für Produkte auf große Marktbarometer.

Einige amerikanische ETF-Häuser wollen Abhilfe schaffen. „Es gibt mittlerweile Anbieter, die nicht mehr zu Lasten der Anbieter einen Aufpreis zahlen wollen, um den Tracking-Error zu minimieren“, sagt Barbara Claus, Analystin bei Morningstar.

Der US-Riese Vanguard zum Beispiel, der stärker als viele andere Anbieter auf niedrige Preise setzt, kauft neue Aktien nicht mehr nur an dem Tag, an dem sie in einen Index aufgenommen werden. Stattdessen baut er seine Position in diesen Papieren sukzessive auf.

Deutsche ETF-Häuser sehen bislang keinen Handlungsbedarf. „Als ETF-Anbieter bilden wir den Index ab und halten uns an die entsprechenden Regeln“, sagt Michael Mohr, verantwortlich für die Entwicklung passiver Produkte bei Deutsche Asset Wealth Management. „Indexanpassungen werden in der Regel vorab öffentlich bekannt gegeben. Wir verarbeiten diese Informationen mit dem Ziel, den Index bestmöglich nachzubilden.“

Investoren spekulieren, welche Aktien demnächst in große Indizes aufgenommen werden. Anleger rechneten noch im Frühjahr damit, dass der US-Indexanbieter MSCI chinesische A-Aktien in seine Schwellenländer-Barometer aufnimmt. Anfang des Jahres schienen die Chancen nicht schlecht. Nach den letzten Börsenturbulenzen folgte die Absage.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Börsengehandelte Indexfonds - Die Fallen der Dax-ETF

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%