Börsenvorschau
Wall Street hat Konjunkturrisiken fest im Blick

In der kommenden Woche wird die Angst vor dem Einbruch der Weltkonjunktur wieder das vorherrschende Thema an der Börse sein. Wirtschaftsdaten aus China sorgten bereits am Freitag bei den Händlern für Verunsicherung.
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New YorkDie Angst vor einem Einbruch der Weltkonjunktur und die Probleme der Euro-Zone werden den US-Börsen auch in der kommenden Woche den Takt vorgeben. Die Schuldenkrise sowie enttäuschende Wirtschaftsdaten aus China hatten Händler bereits am Freitag stark verunsichert und der Börse erneut starke Verluste eingebrockt. Steht die chinesische Wachstumslokomotive nicht mehr unter Volldampf, könnte das exportorientierten US-Konzernen die Bilanzen verhageln.

Hinter die Entwicklung auf dem Heimatmarkt setzen Experten wegen der nach wie vor hohen Arbeitslosigkeit dazu ein dickes Fragezeichen. Zwar beginnt die Bilanzsaison erst in der zweiten Oktoberwoche, die Erwartungen dürften die kommende Woche aber bereits deutlich mitprägen. In den vergangenen Jahren hatten die Absätze in Übersee amerikanischen Konzernen geholfen, die Markterwartungen zu übertreffen. Rund 30 Prozent der Verkäufe erzielten die im S&P-500-Index notierten Unternehmen durchschnittlich im Ausland.

Mit Blick auf pleitebedrohte Länder wie Griechenland warnte Todd Schoenberger von LandColt Trading: „Sollte die Euro-Zone zerbröckeln, hat das einen ungeheuren Negativeffekt.“ Die Auswirkungen eines solchen Szenarios dürften nach Einschätzung Schoenbergers etwa Unternehmen wie McDonald's zu spüren bekommen. Auch eine überzeugende Bilanzsaison erwartet der Managing Director nicht. Als warnendes Beispiel dient ihm wie vielen anderen auf dem Parkett der Kursabsturz des Industriekonglomerats Ingersoll Rand am Freitag. Der Konzern hatte seine Ergebnisprognosen gesenkt, seine Aktien büßten daraufhin zwölf Prozent ein.

Sollten weitere Konzerne enttäuschen, werden weitere Kursverluste erwartet. Experten rechnen zudem damit, dass ein stärkerer Dollar-Kurs gegenüber dem Euro amerikanische Ausfuhren verteuert und so die Gewinne schmälert. Der Euro hat in dem soeben abgelaufenen Quartal bereits sieben Prozent an Wert verloren. In der kommenden Woche stehen eine Reihe von Konjunkturdaten an, von denen sich Investoren Rückschlüsse auf die Lage der größten Volkswirtschaft der Welt erhoffen.

Am Freitag legt die Regierung den Arbeitsmarktbericht für September vor. Am Montag erwartet die Wall Street den Einkaufsmanagerindex der US-Industrie. Das Pendant des Institute for Supply Management für den Dienstleistungssektor steht am Mittwoch an. Mit kräftigen Kursverlusten hatten die US-Börsen am Freitag das schwächste Quartal seit dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 besiegelt. Der Dow-Jones-Index verbuchte ein Minus von 2,2 Prozent auf 10.913 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1131 Punkten, ein Minus von 2,5 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 2,6 Prozent und ging mit 2415 Punkten aus dem Handel. Der S&P-Index büßte damit im dritten Quartal insgesamt 14,3 Prozent ein - die Marktkapitalisierung der in dem Index notierten Unternehmen schrumpfte dabei um 1,7 Billionen Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Banker, Illuminaten und ihre Helfer, die Politiker rüsten sich gerade für den großen Schlag gegen das Volk.

    Aber sie sind genau so machtlos, wie die überhoch-ausgerüsteten Selbsmordattentäter machtlos sind, oder gegen die Taliban sich zurück ziehen müssen. Wie in Vientnam werden sie wieder verlieren. Und so wie Nixon den Vietman Krieg beenden musste, werden jetzt auch die Banker und ihre Helfer umdisponieren müssen.

    Auf der gesamten Welt beginnt das Volk sich aufzulehnen.

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