Bruttoinlandsproduktes wurde auf 1,3 Prozent nach unten revidiert
Börse in Tokio schließt schwach

Überraschend schwache Daten zum japanischen Wirtschaftswachstum haben die asiatischen Aktienmärkte am Freitag belastet. Auch der bereits am Vortag wieder gestiegene Ölpreis drückte Händlern zufolge die Stimmung.

HB SINGAPUR. Der Dollar stieg in Reaktion auf die Wachstumdaten um rund einen halben Yen; der Euro notierte dagegen mit 1,2230 Dollar kaum verändert zu seinem US-Niveau vom Vortag. „Die Wachstumszahlen waren eine Enttäuschung“, sagte Tsuyoshi Segawa von Shinko Securities. Für eine Rally bei den Technologietiteln sorgte der angehobene Geschäftsausblick des finnischen Handy-Herstellers Nokia vom Vortag. Auch die Entscheidung eines US-Gerichts, den Antrag der US-Regierung auf Blockade der feindlichen Übernahme von Peoplesoft durch Oracle abzuweisen, trieb Investoren zu Käufen von Technologieaktien.

Die japanische Regierung hatte zuvor den Anstieg des Bruttoinlandsproduktes im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet auf 1,3 Prozent von zuvor 1,7 Prozent nach unten revidiert. Volkswirte hatten dagegen mit einem Plus von drei Prozent gerechnet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,8 Prozent schwächer bei rund 11 083 Punkten, nachdem er zuvor zeitweise unter die psychologisch wichtige Marke von 11 000 Zählern gesunken war. Der breiter gefasste Topix- Index gab bis Handelsende um 0,6 Prozent nach auf rund 1 126 Zähler.

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