Viele Banken ächzen wegen immer neuer Regulierungsvorschriften. Sie machen die Behörden für den illiquiden Anleihemarkt verantwortlich. Das sieht die Citigroup ähnlich – nennt aber auch noch einen anderen Grund.

Kommentare

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  • Einen großen Teil dieses Papiere hin- und hergeschiebe könnte ersatzlos entfallen. Es werden Null-Werte geschaffen. Mit Realwirtschaft hat das nichts zu tun. Es sind eher die Parasiten, die das Blut der Wirtschaft aussaugen. Wenn die Geschäfte mit Derivaten und ähnlichem Zeugs die Realwirtschaft um ein zig-faches übersteigt, dann ist das nich Investieren, sondern nur spekulieren.

  • Das Problem sollte wohl an der Konzentration der weltweiten Vermögen in der der Hand immer weniger Akteure liegen! Daran geht das System kaputt. Es fehlt der Markt.
    Hinzu kommt, dass sich das Finanzsystem viel zu weit von der Realität entfernt hat. Aus geld Geld machen funktioniert nicht auf Dauer.

  • @ Fred Meisenkaiser
    „Das Problem sollte wohl an der Konzentration der weltweiten Vermögen in der der Hand immer weniger Akteure liegen!“
    Bisher konnte nirgends empirische nachgewiesen werden, dass eine erhöhte Ungleichheit in der Vermögensverteilung negative Folgen für das Wirtschaftswachstum hat. Wenn Sie davon ausgehen, dass sich das Vermögen konzentriert, dann ja wohl bei jenen die damit auch wirtschaften. Anders wäre es ja nicht möglich stetig mehr zu Akkumulieren. Was wiederum bedeutet, dass diese Ihr Vermögen wohl gezielter einsetzen als jene, welche nicht so sehr zur Akkumulation neigen. Also fließt das Vermögen direkt dort hin wo es seine stärkste und profitabelste Anwendung findet.
    Genau genommen ist die Vermögenskonzentration eine folge erfolgreicher Kapitalakkumulation, welche einen Wachstumsfaktor darstellt.
    „Es fehlt der Markt.“ Offensichtlich ja nicht, denn wie oben umrissen, sammelt sich das Vermögen wohl an jener Stelle, wo der Markt am ehesten im Fokus steht.

  • Den Märkten gehen die Investoren aus. Das hängt damit zusammen, dass mit der "CO2 Verteufelungspolitik" der US-EU-Deutschen Politik = Energiewende die Willkür (Gesetze und Verordnungen) der Politik den Markt so stark reguliert, dass es immer weniger Investoren gibt, die in immer weniger werdenden, vom Staat nicht regulierten Märkten, investieren können. Und die Freiheit des Investor ist die Voraussetzung für das Erblühen von Märkten. Der Staat reguliert mit diesen "CO2 Bashing" die gesamte Wirtschaft und die Investitionen. Das Verteufeln des CO2 als böses Klimagas ist der Investitionskiller Nummer 1. Dabei ist das CO2 kein Klimagas, sondern ein Pflanzendünger, der unsere Natur zum Ergrünen bringt. Das "Märchen vom menschengemachten CO2 Klimawandel" ist ein Märchen, dass dem staatlichen Ablasshandel einer markt- gesellschaftsfeindlichen Lobby dient. Märkte werden immer mehr austrocknen und der Mangel und die Armut werden durch staatliche Eingriffe (EEG, Energieeinsparzwang, CO2-Ächtung) durch die Politik in den USA, EU und Deutschland weiter und weiter gefördert.

  • Lange nicht die EEG-Spam gelesen! Urlaub gehabt?

  • @Fred Meisenkaiser
    Wieso...wie war Ihr Urlaub?

  • Warum gibt es immer neue Vorschriften? Wahrscheinlich weil Banken - Sparkassen uns Anleger -
    Kreditnehmer immer wieder " ausgenommen " haben !

  • @ Heiner Ettwein
    Weil der allg. Kunde als zu dumm betrachtet wird, man geht grundsätzlich von seiner Ahnungslosigkeit und Unfähigkeit aus. Dies überträgt man auf die Gesamtheit der Anleger und versucht die Produkte per Gesetz idiotensicher zu machen, was natürlich auch die kompetenten Anleger trifft und ihre Möglichkeiten einschränkt.
    Zudem neigen bürokratische Behörden immer dazu ihre Macht und ihren Kontrollbedarf permanent ausdehnen zu wollen.

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