Dax-Ausblick
8500 Punkte sind vorerst nicht drin

Der Dax wird sich in der kommenden Handelswoche seinem Rekordhoch wohl wieder nicht nähern können. Im Gegenteil: Experten erwarten eine Bewegung in Richtung 8000 Punkte. Ausschlaggebend werden US-Konjunkturdaten sein.
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Das Rekordhoch von 8558 Punkten scheint in greifbarer Nähe, doch der Dax tut sich schwer noch einmal diese Höhenregionen zu erklimmen. In der kommenden Handelswoche dürfte eine Annäherung an diese historische Marke eher unwahrscheinlich sein. Die meisten Impulse für die Finanzmärkte sind entweder verpufft oder schon eingepreist.

So stehen in der kommenden Woche zahlreiche Wirtschaftsdaten an, die Prognosen zufolge sehr stark ausfallen könnten. Besonders in den Industriestaaten dürften die Bilanzen für das zweite Jahresquartal anziehen. Unter den Gewinnern werden Japan und die krisengeplagten Länder Spanien und Italien vermutet. „Die Wirtschaft im Euroraum dürfte im zweiten Vierteljahr erstmals seit sechs Quartalen wieder leicht gewachsen sein“, erklärt Commerzbank-Analyst Christoph Weil. „Gefühlt wird die Rezession allerdings noch andauern. Denn die wirtschaftliche Erholung wird nicht stark genug sein, die hohe Arbeitslosigkeit merklich zu reduzieren.“

Die Volkswirte gehen auch bei Deutschland von einem expandieren Bruttoinlandsprodukt aus, das allerdings wetterbedingten Nachholeffekten geschuldet ist.

Aus Übersee werden ebenfalls neue Konjunkturdaten erwartet. Auf große Resonanz dürfte die Einzelhandelsstatistik treffen. Ansonsten kaprizieren sich die Anleger auf alles, was etwas über die Lage am Arbeitsmarkt verrät. Denn die US-Notenbank Fed hat ihre Zinspolitik an die Entwicklung am Arbeitsmarkt geknüpft. Diesen Weg ist nun auch die Bank of England (BoE) gegangen. Die Veröffentlichung der britischen Arbeitslosigkeitsrate am Mittwoch wird daher von großer Bedeutung sein.

Aber abgesehen von den Wirtschaftsdaten aus den USA dürften sich die übrigen Datensätze nur geringfügig auf die Aktienmärkte auswirken. Insbesondere die deutschen Aktienmärkte haben die starke konjunkturelle Entwicklung Deutschlands und die teilweise sehr erfreulichen Bilanzen deutscher Firmen bereits im Mai und Juni „abgefeiert“.

K+S könnte dem Dax die Schau stehlen

In den Fokus dürfte in der kommenden Woche der Düngemittelhersteller K+S rücken. Besondere Aufmerksamkeit wird der Telefonkonferenz zur Halbjahresbilanz am Dienstag zufallen. Denn nach dem Platzen des Preiskartells für Kali droht dem Dax-Leichtgewicht angesichts eines über 30-prozentigen Kurseinbruchs binnen weniger als zwei Wochen der Abstieg aus der ersten Börsenliga. Alle wollen jetzt wissen, wie es mit dem Kali- und Düngemittelhersteller weitergehen soll. „Das ist einfach das absolute Highlight“, erklärt ein Börsianer.

Bei K+S steht die Zukunft der Kali-Sparte im Fokus. „Hier schießen die Spekulationen ins Kraut“, erklärt ein Börsianer. Viele fürchten, dass sich bei fallenden Kalipreisen für das Unternehmen diese Sparte in Zukunft nicht mehr rechnen könnte. In der abgelaufenen Woche hatte das Unternehmen schon seine Gewinnprognose kassiert, ohne ein neues Ziel zu nennen. Die Entscheidung über die Dax-Mitgliedschaft steht erst Anfang September an. Bis dahin müsste sich der Aktienkurs aber nachhaltig erholen, um einen Verbleib der Nordhessen in der ersten Börsenliga zu gewährleisten.

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  • Das heißt,dass man Gewinne aus der Vergangenheit nicht 1:1 in die Zukunft übertragen kann.
    Aber genau das wird immer wieder gemacht.

  • ...............diese profilneurthotischen Vorhersagen über den Daxstand sind reines Imponiergehabe und sonst nichts. Es sind Kneipengespräche und haben mit der Wirklichkeit wenig zu tun. Die Börse in Frankfurt ist seit Wochen zu einer Zockerbude heruntergekommen. Auguren aus dieser Liga verlassen schon über den Hinterausgang den Laden. Interviews nicht möglich. Und so wird die Feier ohne Meier stattfinden. Man ziehe sich frische Strümpfe und darüber gute Laufschuhe an, um schnell an den eigenen Schalt- stellen zu sein. Frische Taschentücher nicht vergessen, damit die feuchten Augen abgetupft werden können..........

  • "Ausschlaggebend werden die US Konjunkturdaten sein..." gut oder schlecht, besser als erwartet oder schlechter.schlechter als erwartet kann steigende Kurse ausslösen ebenso wie besser als erwartet.Immer diese Begründungen bzgl.steigenden Kursen oder fallenden sind so ein schwachsinn.Entweder jemand kauft oder verkauft, thats it.an einem Tag 2% hoch,am nächsten 2% runter, das ist das SPIEL

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