Dax-Ausblick: Anlegern steht ein heißer Ritt bevor

Dax-AusblickAnlegern steht ein heißer Ritt bevor

Griechenland bleibt die größte Sorge der Investoren. Scheitern am Montag die Verhandlungen, wäre die Enttäuschung groß. Doch auch aus den USA droht Ungemach. Denn der Haushaltsstreit hält weiter an.
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DüsseldorfDie Finanzminister folgen allen Regeln der griechischen Dramaturgie und vertagten ihre Entscheidung bezüglich der Griechenland-Hilfen, nach Aristoteles der sogenannte retardierende Moment. Investoren bangen deshalb der neuen Woche entgegen. Vor allem die Frage, ob Griechenland nach wochenlangen Verhandlungen endlich mit der Auszahlung der nächsten Hilfsgelder rechnen kann, dürfte die Gemüter bewegen.

„Die Hängepartie treibt den Anlegern tiefe Sorgenfalten auf die Stirn“, sagte ein Händler. Robert Halver von der Baader Bank vergleicht die Aufgabe der Finanzminister mit der Quadratur des Kreises: „Die Griechen werden ihre Schulden nie aus eigener Kraft zurückzahlen.“, schreibt er in seiner Wochenkolumne. Wolfgang Duwe, Aktienstratege bei der Bremer Landesbank, sieht den Dax in den kommenden Handelstagen wieder in Richtung 7000 Punkte fallen.

Auf Wochensicht hat der Dax ein Plus von mehr als vier Prozent geschafft. Erste Fortschritte im US-Haushaltsstreit und ermutigende chinesische Konjunkturdaten hatten die Investoren zuletzt zuversichtlich gestimmt.

Ohne Hellas-Einigung könnte ein Absturz drohen

Am Montag wird jedoch Sorgenkind Griechenland wieder ins Rampenlicht rücken. Dann kommen die Euro-Finanzminister in Brüssel zusammen, um erneut über die Freigabe der Milliardenkredite an das hoch verschuldete Land zu verhandeln. Streitpunkt ist, ob Athen beim Abbau seiner Schulden mehr Zeit bekommen und wer in diesem Fall die entstehende Finanzlücke schließen soll. In der Nacht zum Mittwoch hatten die Politiker die Gespräche über ein Maßnahmenpaket ergebnislos abgebrochen.

Sollte es am Montag kein positives Ergebnis geben, wäre die Enttäuschung enorm, schreibt Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen in einem Kommentar. „Schließlich dürfte der Markt bereits zum Großteil eine Einigung eingepreist haben.“

Robert Halver von der Baader Bank sieht die Finanzminister vor einer unlösbaren Aufgabe. Griechenland könne ohne Schuldenschnitt nicht saniert werden. Die Krisenpolitik würde nur die Symptome bekämpfen, nicht das eigentliche Problem. „Das Ganze kommt mir vor wie beim Heizen im Winter. Die Bude kann nicht warm werden, wenn die Fenster sperrangelweit aufstehen.“

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In den USA bleibt es spannend

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  • @ Rechner
    ich habe dem deutschen Finanzminister und dem EU Kommisar für Wirtschaft drei Grundkonzepte für den Aufbau von 3 Wirtschaftszeigen geschickt, die extrem gut zu GR passen würden. Keine Antwort - zero response. Fazit: die sind alle nur am Geldrumschieben interessiert, sonst gar nichts!

  • Vor dem candle stick reversal noch keine shorts - Geduld ist der halbe Erfolg beim traden. Vergeßt GR - das Thema ist nur dazu da Zeilen zu füllen.

  • Die nächste Woche wird für Trader ein einzigartiges Paradies. Dow Jones ziemlich genau an der Nackenlinie der SHS-Formation mit max 100 Punkte Luft. DAX korreliert z.Z 100% mit Dow - soviel Spannung war selten. Ach ja und überkauft sind wir auch.
    Jahresendrally? Genauso interessant wir GR - Hauptsache Gewinn am Ende des Tages.

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