Dax-Ausblick: Börsen im Bann der Notenbanker

Dax-Ausblick
Börsen im Bann der Notenbanker

Die kommende Woche steht ganz im Zeichen der Notenbanken. Die Hoffnung der Märkte auf neue Impulse seitens der Währungshüter ist groß. Doch Experten warnen: „Der Dax ist derzeit nach oben gedeckelt“.
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FrankfurtGlaubt man den Meteorologen, könnte sich ab Ostermontag der Winter in einigen Teilen des Landes allmählich verabschieden. Der Dauerbrenner Schuldenkrise bleibt dagegen auch nach den Feiertagen den Finanzmärkten als das beherrschende Thema erhalten.

Dafür sorgt schon alleine die turnusmäßige Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag, auch wenn Börsianern zufolge keine Zinsänderung zu erwarten ist. Überhaupt stehen die Notenbanken an diesem Tag im Fokus: Denn auch die Bank of England (BoE) und die Bank of Japan (BoJ) überprüfen ihre Geldpolitik.

Angesichts des Hickhacks um die Rettung Zyperns in der Karwoche halten Börsianer es für eher unwahrscheinlich, dass der Dax in der Osterwoche die 8000er Hürde nachhaltig überwinden und die im Juli 2007 erreichte Rekordmarke von 8151 Punkten ins Visier nehmen wird. "Der Dax ist derzeit nach oben gedeckelt", erklärt ein Aktienhändler in Frankfurt. "Ich denke, der Markt wird eher mal durchatmen", fügt ein zweiter hinzu. Zu Beginn der Karwoche hatte der Leitindex zwar die 8000-Punkte-Marke nochmals kurz überwunden - aber danach ging es rasch bergab. Bis zum Gründonnerstag hat der Leitindex im Wochenvergleich fast hundert Punkte oder rund ein Prozent auf 7823 Zähler eingebüßt.

"Zumindest wird uns die Unruhe in der Euro-Zone noch eine Weile erhalten bleiben", vermuten die Analysten der Metzler Bank. Dabei sorge vor allem die andauernde politische Instabilität Italiens für Nervosität. Neben steigenden Refinanzierungskosten stehen Italien möglicherweise auch noch Neuwahlen bevor. "Die unklaren Machtverhältnisse in Italien und zuletzt der nicht unumstrittene Weg bei der Rettung Zyperns haben Euro-Kritikern neue Munition geliefert", stimmt Helaba-Marktstratege Markus Reinwand zu. Vielen internationalen Investoren sei der Euro-Raum offensichtlich suspekt.

EZB-Chef Mario Draghi wird am Donnerstag der Öffentlichkeit also wieder einiges zu erklären haben. Auf der Pressekonferenz nach der Zinsentscheidung dürfte die Rolle der Notenbanker bei dem Gerangel um Zypern und seine Banken zur Sprache kommen. "Präsident Draghi dürfte die Einigung auf ein Rettungspaket für Zypern begrüßen und darauf verweisen, dass die EZB die Umstrukturierung des dortigen Bankensektors - mit Ausnahme der abzuwickelnden Laiki-Bank - weiter mit Notfallliquidität unterstützen wird", schreibt Commerzbank-Volkswirt Michael Schubert. Der Experte will eine Senkung des Leitzinses nicht ganz ausschließen, hält aber einen unveränderten Satz für wahrscheinlicher.

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  • @Aktienbulle: bin auch bei HP auf dem Tiefststand hinein (12) und jetzt hängt es bei 18. Das aber mit Rendite zu verwecheln, weil es einfach geiler klingt...naja..die Bams-ler eben. Zeit, auszusteigen, zuviel Sorglosigkeit breitet sich aus. In den DAX investiere ich nicht weil er zu sehr der politischen Klasse in Euroland unterliegt.

  • @Aktienbulle: SCHON DER NAME zeigt: raus aus Aktien, die Kleinen sind aufgegeilt, angewärmt!----"Geben Sie uns doch einen Tipp, wie Sie 51% Rendite innerhlab von 3 Monaten erzielen würden und diese dann auch sicher vor dem Zugriff des Staates aufbewahren." - Sie haben sicherlich durch Telekom 2000 oder später Verluste angehäuft. Da ist eine solche Rendite (Rechenformeln übrigens höchst umstritten!! sowie der Inflationskorb...) eine geringfügige Erholung, sofern realisiert. Auf jeden Fall wirkt dieses Hinausrufen eher kindlich; es zeigt außerdem, dass der Markt zu selbstgefällig, zu selbstsicher ist wenn schon die BAMs-Leser in Foren siegessicher brüllen...dann sollte man abwarten, auf die Seitenlinie zurück gehen. Ab 2014 werden ihre Investments neuerlich besteuert; in Frankreich hat die gleiche Steuerpolitik einen merklichen Schwund der Aktionäre gebracht; nur die großen Investoren können an der Börse NY oder Hongkong direkt kaufen und so der Abgabe entgehen. Schmälert wieder die Rendite...Rechenweg nochmals: umstritten und daher eher Selbsttherapie denn Fact.

  • "Geben Sie uns doch einen Tipp, wie Sie 51% Rendite innerhlab von 3 Monaten erzielen würden und diese dann auch sicher vor dem Zugriff des Staates aufbewahren." - Sie haben sicherlich durch Telekom 2000 oder später Verluste angehäuft. Da ist eine solche Rendite (Rechenformeln übrigens höchst umstritten!! sowie der Inflationskorb...) eine geringfügige Erholung, sofern realisiert. Auf jeden Fall wirkt dieses Hinausrufen eher kindlich; es zeigt außerdem, dass der Markt zu selbstgefällig, zu selbstsicher ist wenn schon die BAMs-Leser in Foren siegessicher brüllen...dann sollte man abwarten, auf die Seitenlinie zurück gehen. Ab 2014 werden ihre Investments neuerlich besteuert; in Frankreich hat die gleiche Steuerpolitik einen merklichen Schwund der Aktionäre gebracht; nur die großen Investoren können an der Börse NY oder Hongkong direkt kaufen und so der Abgabe entgehen. Schmälert wieder die Rendite...Rechenweg nochmals: umstritten und daher eher Selbsttherapie denn Fact.

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