Dax-Ausblick
Börsianer hoffen auf nachhaltige Impulse

Wohin geht die Reise des Dax? Experten sind zwiegespalten: Während die einen den jüngsten Aufwärtstrend für ein Strohfeuer halten und die Eurozone vor einer Rezession sehen, glauben andere an die Erholung.
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Frankfurt, DüsseldorfDie Erholung am deutschen Aktienmarkt wird sich nach Einschätzung einiger Börsianer in der neuen Woche nicht fortsetzen. „Das war nur ein Strohfeuer“, kommentiert Aktienstratege Wolfgang Duwe von der Bremer Landesbank das Dax-Plus in der alten Woche. „Von der Konjunktur sind keine Impulse zu erwarten und die Schuldenkrise sorgt immer noch für Verunsicherung. Außerdem ist der Oktober ja für Kursturbulenzen bekannt.“ Die Analysten der Landesbank Berlin (LBB) urteilen ähnlich und halten sogar einen Rückgang des deutschen Leitindex auf ein neues Tief für möglich. Mitte September war er mit 4965,80 Punkten auf den niedrigsten Stand seit Juli 2009 gefallen.

Am Freitag ging der Dax mit einem Minus von 2,4 Prozent bei 5.502 Punkten aus dem Handel. Im späten Handel ist der Index aber unter 5.500-Punkte-Marke gerutscht. Der L-Dax schloss bei 5.492 Zählern.

Auf lange Sicht glauben viele Analysten nach wie vor an einen Aufwärtstrend des deutschen Leitindex. Allerdings muten die drei Monate alten Prognosen - 7.600 Punkte zum Jahresende - heute utopisch an. Nach der heftigen Talfahrt der letzten Monate backen die Experten nun deutlich kleinere Brötchen: Im Schnitt gehen 26 von Reuters befragte Strategen davon aus, dass der Dax wieder Kurs auf die 6.000-Punkte-Marke nehmen wird. Während Postbank-Aktienexperte Heinz-Gerd Sonnenschein glaubt, dass sich die Wogen um die Schuldenkrise in der Eurozone bald legen werden und eine baldige Gegenbewegung prognostiziert, sind die Experten von MM Warburg und Equinet angesichts einer sich abschwächenden weltweiten Wachstumsdynamik und der Gefahr einer Rezession für Deutschland deutlich pessimistischer.

Wie entwickelt sich die Weltkonjunktur?
Auch die Commerzbank beurteilt die wirtschaftlichen Aussichten skeptisch. „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Wirtschaft im Euroraum im Winterhalbjahr vermutlich eine Rezession durchlaufen wird“, sagt Chef-Volkswirt Jörg Krämer. Deutschland werde dank der besseren Wettbewerbsfähigkeit daran aber voraussichtlich vorbeischrammen. Es bleibt abzuwarten, ob Internationaler Währungsfonds (IWF) und Ifo-Institut die Lage ähnlich sehen. Sie wollen am Mittwoch beziehungsweise Freitag Konjunkturprognosen vorlegen.

In den USA stehen am Freitag die Arbeitsmarktdaten auf dem Terminplan. Analysten gehen davon aus, dass im September außerhalb der US-Landwirtschaft 73.000 neue Stellen geschaffen wurden, nach einer Stagnation im Vormonat. Erste Hinweise auf die Beschäftigungslage liefert zwei Tage zuvor der Bericht der privaten Arbeitsagentur ADP. Hier erwarten Experten einen Stellenaufbau von 80.000, nach 91.000 im Vormonat.

Gespannt waren Börsianern auch auf mehrere Stimmungsindikatoren. Den Anfang machen am Montag die jeweiligen Konjunkturbarometer der Einkaufsmanager aus der EU und den USA. Am Mittwoch folgen die beiden Indizes für die Dienstleistungsbranche.

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  • Die wenigsten Menschen haben es gelernt, die Zeit zu nutzen. Woher auch ? Dafür braucht es Lehrer und Vorbilder die diese Fähigkeit vermitteln !

  • Der Verfasser der Überschrift dieses Artikels wähnt sich wohl als Experte in Sachen Börsen, weil er einen gerahmten Nachdruch einer antiken US Railway Aktie in seinem Wohnzimmer hängen hat?

  • .
    Arbeiten ?
    Natürlich,
    wie wäre ein solch gestaltes Leben sonst auch zu ertragen.
    Das machen im Westen fast alle so, sie vertreiben ihre Zeit mit arbeiten.
    .

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