Dax-Ausblick
Der Dax macht den Wackeldackel

Hoch und runter, hoch und runter – der deutsche Leitindex kann sich nicht entscheiden. Auch positive Konjunkturdaten überzeugen ihn nicht und manche Analysten sehen bereits die nächste Abwärtswelle.
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DüsseldorfDer Dax konnte sich in der vergangenen Woche nicht entscheiden, beendete mal einen Handelstag im Minus und mal einen im Plus. Zum Wochenschluss rutschte er aber doch wieder unter die 9000-Punkte-Marke. Immerhin: Der deutsche Leitindex schaffte seit Montag ein Plus von etwa fünf Prozent. Doch die zwischenzeitlichen Ausschläge zeigen, dass die Anleger weiterhin stark verunsichert sind.

Für Bewegung hatten vor allem neue Konjunkturdaten gesorgt. So war der Composite Index aus Industrie und Dienstleistungsbereich von 52,0 Punkten im September auf 52,5 Indexpunkte angestiegen. Die Aktivität in der Privatwirtschaft befindet sich also weiter im Wachstumsbereich. Auch das Konsumklima in Deutschland hat sich trotz der internationalen Krisen erstmals seit Juli wieder aufgehellt.

Weitere positive Impulse gaben die guten Bilanzen einiger US-Unternehmen. „Die US-Berichtssaison hatte einen sehr viel besseren Start, als erwartet worden war“, so das Research-Team der DZ Bank. Von den amerikanischen Unternehmen, die bisher bereits ihre Quartalsergebnisse vorgelegt haben, konnten 67 Prozent die Markterwartungen bezüglich der Gewinne übertreffen, und selbst die Umsatzzahlen lagen bei 57 Prozent der Unternehmen über der Konsensprognose. Die Angst vor einer Rezession lässt die Anleger dennoch nicht los, Analysten versuchen zu beschwichtigen.


Schon vor einer Woche sagte Commerzbank-Chefanalyst Jörg Krämer: „Selbst wir als Konjunkturpessimisten erwarten keine Rezession.“ In seinem aktuellen Wochenausblick tritt er mit einer Analyse auch den wissenschaftlichen Beweis an: „Wir haben am Beispiel Deutschlands vergangene Rezessionen untersucht und zeigen, dass die Wirtschaft nur einbrach, wenn Realwirtschaft oder Finanzmärkte heiß gelaufen waren und eine straffe Geldpolitik die Party beendete. Solche Übertreibungen sehen wir derzeit weder in den USA noch im Euro-Raum.“ Die Blase nach einer zu expansiven Geldpolitik sei bereits 2008 geplatzt.

Die aktuellen Sorgen um die globale Wirtschaft hält Krämer deshalb für übertrieben. „Wir sehen kaum Anzeichen, dass das Wachstum in wichtigen Weltregionen oder gar global einbricht, sofern der chinesischen Wirtschaftspolitik kein Fehler unterläuft“, so Krämer. Eher dürfe es sich um eine begrenzte Schwäche im Verlauf eines längeren Konjunkturzyklus handeln. „Die Aktienkurse sollten sich mittelfristig weiter erholen.“


Diese Einschätzung teilen auch die Experten der DZ Bank: „Mittelfristig bleibt das Umfeld für Aktienkäufe positiv: Das Risiko einer weltweiten Rezession sehen wir aktuell nicht.“ Eine wirtschaftliche Schwäche sei aber nicht zu leugnen: Die Konjunkturlage in Deutschland, aber auch in der Euro-Zone insgesamt, habe sich über die Sommermonate merklich eingetrübt.

„Für Anleger im Dax und Euro Stoxx 50 bedeute das weiterhin, dass wegen der sich verschlechternden Gewinnaussichten für die Unternehmen auch die zu erwartenden Kursgewinne geringer ausfallen dürften, als wir dies noch vor einigen Monaten erwartet hatten“, so die DZ Bank. Auch die zuletzt spürbar angestiegene Volatilität dürfte höher bleiben.

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  • Die Kleinanleger haben sich heute ab 8.00 Uhr MEZ wie die Verrückten auf die Aktien gestürzt.Wie "Süchtige" im Herdentrieb,als gäbe es morgen keine Aktien mehr.Das kannte man so nur vom Neuen Markt .Da war das auch immer so ab 8.00 Uhr.Die Profi aber,die erst 9.00 MEZ mit XETRA zusteigen, blieben wie immer cool und warten wenigstens den Ifo-Index ab.Was aber in den Hirnen der Kleingeldzocker heute morgen vor sich ging...Mann oh Mann ? Das war schon beängstigend.Besonders bei der Coba.Teilweise über 10% im plus.Für was denn ?Das fragt man sich.

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