Dax-Ausblick
Der US-Haushaltsstreit lähmt die Märkte

Bis Mitte September ging es an den Aktienbörsen vor allem nach oben. Jetzt drückt der anhaltende US-Haushaltsstreit auf die Stimmung. Eine rasche Einigung könnte für positive Überraschungen sorgen.
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Solange sich Republikaner und Demokraten weiter im Streit um den US-Haushalt unversöhnlich gegenüber stehen, meiden Anleger das Risiko. Daher dürfte der US-Haushaltsstreit das Börsengeschehen auch in der neuen Woche bestimmen. Immerhin steht nichts weniger als die Zahlungsunfähigkeit der weltgrößten Volkswirtschaft im Raum, sollten sich die Parteien nicht bis Mitte Oktober einigen.

Der bereits in Kraft getretene „Government-Shutdown“ sorgt nicht nur dafür, dass alle Nationalparks geschlossene bleiben und entnervte Touristen vorzeitig abreisen. Am Freitag verhinderte der Zwangsurlaub von Staatsbediensteten auch die pünktliche Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen. Die Bekanntgabe der Einzelhandelsumsätze am Freitag könnte ebenfalls scheitern. Am Mittwoch steht dennoch das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed auf der Agenda.



Bereits in der Vorwoche verlor der amerikanische Aktienindex Dow Jones Industrials etwa 1,7 Prozent an Wert. Die europäischen Märkte haben sich bisher gut gehalten und notieren nur unwesentlich unter ihren Höchstständen.

Der langfristige Aufwärtstrend beim Dax ist intakt, zeigt eine technische Analyse der Helaba. Auch für Euro und Bund-Future sind die Experten aus charttechnischer Sicht optimistisch.

Viele Investoren würden sich derzeit wegen der diffusen Lage in Amerika mit Käufen zurückhalten, obwohl sie grundsätzlich steigende Kurse erwarteten, sagt LBBW-Analyst Berndt Fernow. „Ist in Washington der Staatsfinanzierungs-Crash abgewendet, dürfte sich der Dax auf die positiven Konjunkturperspektiven besinnen und zu neuen Kurshöhen aufschwingen.“


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Messlatte für US-Firmenberichte liegt niedrig

Kommentare zu " Dax-Ausblick: Der US-Haushaltsstreit lähmt die Märkte"

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  • ................jetzt beginnt das Gourmet-Menue. Also sollten die wirklichen Strategen aus der Deckung kommen. Das Ziel sind die 10000, über 9000 spricht man gar nicht mehr, weil die in wenigen Tagen erreicht werden.
    Aber jetzt wirklich Spaß beiseite. Leser vergiß das Obige.

    Wir stehen wieder einen kleinen Schritt näher am Gau, vor dem Crash. Man mag sich kaum vorstellen, was aus dem Ganzen wird. Der Gang, der Weg, ist noch lang. Wer kann heilen? Keiner! Die Wunde ist zu groß, dazu kommt, daß ständig Feuer unter den Stühlen der schwachen Staaten ist. Löschen? Ausgeschlossen. Also weiter machen, bis zur bitteren Neige? Ja! Es bleibt nichts anderes übrig.......Was bleibt uns Deutschen? Nur zusehen, und das Kapital-Portfolio in der Nähe zu haben. Wir werden zahlen müssen, bis wir selber den Absturz erleiden...............

  • habe was gefunden, "Flash-Trading: Jetzt auch bei US-Staatsanleihen" !

  • Obama handelt wie ein Sozialist. Immer mehr Schulden und immer mehr Planwirtschaft (staatliche Hilfsgelder) für Kommunen und die Bevölkerung. Nach Obama-Health-Care kommt dann noch ein Haus für jeden Obama-House-Care ?

    Seit 2007 als Obama die US-Schulden mit 8.5 * 10 hoch 12 Dollar Schulden übernommen hatte hat sich dieser Betrag verdoppelt auf jetzt 16.2 * 10 hoch 12 Dollar Schulden. Dieser Politik-Stil der "gekauften Wähler-Stimmen" ist falsch, da er das Leistungs-Prinzip ausser Kraft setzt, Eineninitiative und Eigenverantwortung lähmt.

    Schluss damit. Sollen die US-Treasury-Bonds doch zusammenbrechen. Wann wenn nicht jetzt, als Warn-Signal dass Schuldenmachen der Staaten der falsche Weg ist. Die Sozialisten sollten an ihren Schulden zusammenbrechen. Ein Ende mit Schrecken quasi. Riesige Verluste von Goldman Sachs (CEO Blankfein) wären das Resultat. Na und ? Das wäre eine ökonomische Lehre für die ganze Welt. Draghi muss auch damit aufhören ! Keine Rückzahlung mehr. Keine Zinsen mehr.

    Republikaner handeln verantwortungsvoll für die Zukunft unserer Kinder und gegen das Geld- und damit Macht-Monopol der Sozialisten.

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