Dax-Ausblick: Die 8.000 Punkte kommen, aber wann?

Dax-Ausblick
Die 8.000 Punkte kommen, aber wann?

Das wirtschaftlich schwache vierte Quartal hat dem Dax den Schwung geraubt. Trotzdem gehen Analysten langfristig davon aus, dass der Dax die 8.000-Punkte-Marke knacken wird. Noch hinkt der Dax der Konkurrenz hinterher.
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FrankfurtDie 8.000-Punkte-Marke kommt näher. Doch Börsianer glauben zwar, dass der Dax die Marke auf jeden Fall knacken wird, aber noch nicht kommende Woche. Der Eiertanz um die 7.800-Punkte-Marke dürfte sich damit fortsetzen.

„Aufgrund des wirtschaftlich schwachen vierten Quartals dürften sich die positiven Impulse der Berichtssaison im Euroraum in engen Grenzen halten. Zudem rücken die Wahlen in Italien immer näher, was für Verstimmung sorgen könnte.“

Einen größeren Rückschlag für den deutschen Leitindex befürchten Börsianer aber auch nicht. In der alten Woche büßte der Dax ein halbes Prozent ein. „Der Sprung über die 8000er Marke ist nur eine Frage der Zeit“, sagt Aktienstratege Carsten Klude von MM Warburg. Die Konjunktur werde im aktuellen Quartal deutlich besser laufen als im Vorquartal.

Dass der deutsche Aktienmarkt derzeit im europäischen Vergleich hinterherhinke, liege an seiner starken Kursentwicklung im Jahr 2012, ergänzt der MM Warburg-Experte. Im vergangenen Jahr hatte der Dax mit einem Plus von 30 Prozent viele andere Aktienindizes hinter sich gelassen. „Für diejenigen Anleger, die noch unterinvestiert sind, ist die relative Schwäche vielleicht eine gute Gelegenheit zum Einstieg“, betont Klude.

Verbesserung der Auftragseingänge erwartet

Unter den deutschen Konjunkturdaten sind für Investoren vor allem die Auftragseingänge der deutschen Anlagenbauer am Dienstag sowie der deutschen Industrie am Mittwoch von Interesse. Bei letzterem sagen von Reuters befragte Analysten für Dezember im Schnitt ein Plus von 0,6 Prozent voraus, nach einem Minus von 1,8 Prozent im Vormonat.

Am Donnerstag stehen Zahlen zur Industrieproduktion an. Ihr Wachstum hat sich voraussichtlich auf 0,1 von 0,2 Prozent abgeschwächt. Diese Zahl sollte aber nicht überinterpretiert werden, warnt Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen. „Denn die saison- und arbeitstäglich bereinigten Dezember-Daten werden sehr stark von der Lage der Weihnachtsfeiertage beeinflusst.“ In den USA stehen keine potenziell marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda.

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Kommentare zu "Die 8.000 Punkte kommen, aber wann?"

Alle Kommentare
  • Vielleicht koennten es aber auch 4000 werden.
    Viel Spass dann !

  • *kein Verfechter (sollte es heißen)

  • Bin auch immer wieder erstaunt über manche Kommentare. Bei 7000 wurden auch schon "shooooort" geschrien. Gibts da nicht so andere Börsenweisheiten a la "the trend is your friend"...

    Ich bin ja kein Profi, aber ich würde manchen Teilnehmern einfach mal eine nüchterne Betrachtung nahelegen. Ich bin auch Verfechter der aktuellen (Geld)Politik und bin mir auch im Klaren, dass Spanien & co. im Prinzip nur aufgeschoben sind.

    Aber nüchtern betrachtet bieten andere Anlageklassen momentan einfach nichts und es ist immernoch genug Geld im Markt und ich denke viele sind erst auf den Zug aufgesprungen und wollen, dass der noch eine Weile fahrt. Kurzum: der DAX wird sich an manchen Marken schwertun und auch immer mal wieder nach unten drehen, aber über kurz oder lang sehen wir neue Höchststände. Das ist natürlich nur meine Meinung, aber ich sehe einfach weniger Gründe, die dagegen sprechen, von daher würde ich mir das "Ge-Shorte" nochmal überlegen.

  • @Tingeltangel: Sie schreiben auch seit Monaten hier ständig nur den gleichen Mist. "Short, short, short", und polemische Kindergartenkritik gegen das Handelsblatt. Sie müssen sich doch schon längst totgeshorted haben, wie die Anfänger aus Hamburg & Umgebung.

    Es ist schon ein Riesenunterschied, ob man aus einem 10 Mio. € Aktien-Portfolio jährlich konstante 10-13% Rendite (Performance) durch Kursgewinne und Dividenden erwirtschaftet, als ein Glücksritter mit seinem Optionsscheinmüll, der sich Trader schimpft, bei 5.000 oder 10.000 € Einsatz durch Zufall und Glück einige Male vielleicht 100% macht. Nicht mit eingerechnet seine vielen Totalverluste dabei.

    Im Übrigen, schauen sie besser mal unten im Text nach (falls sie überhaupt lesen können), wer für den Artikel verantwortlich ist - jedenfalls nicht das Handelsblatt.

  • bleibt abzuwarten, wie stark sich die hässliche Affäre um Spanien auf den Märkte auswirken wird.

    dann reden wir, pardon, die Praktikanten besetzte Handelsblatt-redaktion, ganz schnell von 7000-pkt und NIX mit 8000.

    again: klar short positioniert.

    >>> wer so blöd ist und jetzt noch einsteigt, kann seine flocken auch für den kamin zum heizen nutzen.
    :D

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