Dax-Ausblick: Ein Fest der steigenden Kurse

Dax-Ausblick
Ein Fest der steigenden Kurse

Nach Meinung von Analysten könnte die Adventszeit zu einem kleinen Börsenfest werden. Es gibt Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft, ein neues Jahreshoch ist nicht weit. Doch es gibt ein großes Sorgenkind.
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DüsseldorfDie Adventszeit kann nach Ansicht einiger Analysten nicht nur zu einem Fest der Sinne, sondern auch zu einem kleinen Börsenfest werden. Notenbanksitzungen, wichtige Konjunkturdaten sowie der US-Arbeitsmarktbericht versprächen Auftrieb für den Aktienmarkt in der kommenden Woche, da sich die Zeichen einer Erholung der Wirtschaft verdichteten.

„Die Stimmung derzeit ist positiv, und die Risikobereitschaft der Anleger steigt“, sagt Marktstratege Jörg Rahn von Marcard, Stein & Co. „Wenn die Daten und der US-Arbeitsmarktbericht nicht enttäuschen, dann kann das dem Markt für den gesamten Dezember einen Kick geben, so dass auch neue Hochs drin sind.“

Ende der vergangenen Woche hatte sich der Dax seinem Jahreshoch von 7.7478 Punkten genähert und auf Wochensicht rund 1,6 Prozent zugelegt.

Konsumdaten bleiben interessant

Diesseits und jenseits des Atlantiks geben die Einkaufsmanagerindizes in der neuen Woche Auskunft über die Wirtschaftslage. Auch der am Sonntag zur Veröffentlichung anstehende Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China dürfte Beachtung finden.

Hierzulande werden am Donnerstag zudem die Auftragseingänge für die Industrie vom Oktober veröffentlicht. „Die ISM-Einkaufsmanagerindizes in den USA werden vermutlich leicht nachgeben, in Deutschland sollten sich die Auftragseingänge spürbar erholen“, sagt Analyst Christian Apelt von der Helaba. Neuen Anlass für ein Krisenszenario dürften die Daten nicht liefern, sind sich Experten einig.

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US-Haushaltspoker bleibt großes Thema

Kommentare zu "Ein Fest der steigenden Kurse"

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  • PS: Es hat mal Spaß gemacht, hier im Forum regelmäßig zu posten. Bis im Frühjahr solche inkompetenten Blindgänger wie sie das Ruder übernahmen.

  • Sie reden von "Inkompetenz"? Meine Güte Hamburger, machen sie sich nicht lächerlich.

  • Auf der sinkenden Titanic spielte auch noch das Orchester.

  • Zumal auch alle technischen Indikatoren einen kleinen kurzfristigen Rücksetzer (Luftholen vorm finalen Run) von zumindest mal 100 bis 200 Punkten anzeigen. Also mutige vor .....

  • Zumal auch alle technischen Indikatoren einen kleinen kurzfristigen Rücksetzer von zumindest mal 100 bis 200 Punkten anzeigen. Also mutige vor .....

  • es sind nur kurzfristige Notatmungen eines ertrinkenden.
    Solange sich das grundliegende Problem nicht aendert, wie die totale Ueberschuldung der Staaten und der privaten Haushalte, wird sich die allgemeine Tendenz der Finanzmaerkte NICHT aendern!
    Der Crash wird kommen; wir wissen nur nicht den genauen Zeitpunkt.

  • Das Blatt lebt ausschliesslich von und fuer die Finanzindustrie und muss gewaltig aufpassen dass es nicht genau so laeuft wie bei vielen Publikatiuonen im Moment und der Finacial Times, bzw ihren Mitarbeitern!
    Angst um den Job ist auch eine Art der Bestechung, die nicht mal was kostet, ausser den weiteren Schwund von Lesern!
    Aber was eh der Fall ist, wird durch Beschleunigung nur geringfuegig schlimmer!

  • Ich habe den Daxstand mal gleich festgehalten. Man und die Kurse liegen noch immer am Boden. Haha.

  • Je nach Euro, eher über 8000. Staatsanleihen sind sowas von out. Ausserdem kommt bald die erste wirklich(!) systemrelevante Bank!

  • http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/esm-euro-rettungsschirm-von-moodys-herabgestuft/7465296.html

    ESM und ESF sind am Freitagabend nach Börsenschluss von Moody's herabgestuft worden, mit negativem Ausblick.

    Zitate aus dem Handelsblatt-Text:

    "Die Agentur Moody's senkte die Bonitätsnoten von ESM und EFSF von „Aaa“ um eine Stufe auf „Aa1“. Der Ausblick für beide Hilfsinstrumente bleibt negativ, das heißt, es drohte eine weitere Absenkung."

    "Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) ist dabei der Nachfolger des zeitlich begrenzten Rettungsschirms EFSF. Der Krisenfonds gibt im Notfall an den Finanzmärkten Anleihen heraus, für welche die Euro-Länder garantieren. Diese Gelder werden dann als Kredite an bedürftige Staaten verzinst weitergegeben.
    Ein schlechteres Rating kann die Aufnahme von frischem Geld am Kapitalmarkt verteuern und erschweren."

    Der Artikel bildete heute Morgen noch den Aufmacher von handelsblatt online.

    Parellel dazu häufen sich die Anzeichen, dass der Haushaltsstreit zwischen Obama und Kongress bis zuletzt geführt werden wird. Spanien ist weiterhin nicht bereit, unter den Rettungsschirm zu hüpfen, weil die Regierung die Bedingungen nicht akzeptiert.
    In Israel ist Ruhe, aber nur medial, nicht real.

    Verehrte Redaktion: unredigierte Zahlenverdreher, okay, das ist eine Sache. Schludrigkeit, billige Schnellschreiberei - gut, das ist offenbar der neue Stil des Blatts.

    Aber die Leute am Markt in die Bullenfalle locken, sei es aus blinder Euphorie oder aus Kalkül: das ist klare Verfehlung der journalistischen Informationspflicht und allerunterste Kategorie von Meinungsjournalismus.

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