Dax-Ausblick

Notenbank-Krimi hält Dax auf Trapp

Die Börsen warten auf eine Entscheidung der Fed. Solange aber die Notenbank dieser aus dem Weg geht, beherrscht Unsicherheit das Marktgeschehen. Dax-Anleger müssen in der kommenden Woche starke Nerven haben.
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Wann wird die Fed ihre geldpolitischen Zügel anziehen? Diese Frage stellen sich auch die Händler in Frankfurt. Quelle: dapd

Wann wird die Fed ihre geldpolitischen Zügel anziehen? Diese Frage stellen sich auch die Händler in Frankfurt.

(Foto: dapd)

Die Federal Reserve kommt aus dem Zaudern nicht heraus. Mal steht ein Stopp des Anleihekaufprogramms kurz bevor, dann wieder wird spekuliert, dass sich die Notenbanker um Ben Bernanke noch Zeit lassen werden.

Die Konsequenz des dauernden Hin und Hers: An den Börsen wird kaum noch gehandelt und zwar aus Angst. Die Umsätze dümpeln seit Tagen weit unter dem normalen Niveau. Kein Anleger will sich zu sehr aus dem Fenster lehnen. Positionen haben meist nur einen Tag lang bestand. Längere Investitionen will kaum einer riskieren.

Der Deutsche Aktien hat deswegen in der vergangenen Woche keine eindeutige Position beziehen können. Auf Wochensicht bleibt ihm nur ein mageres Plus von 0,6 Prozent.

"Der Dax wird in den kommenden Wochen in einer Spanne von 8150 bis 8450 Punkten gefangen bleiben", sagt Carsten Klude, Aktienstratege bei MM Warburg. Ein Ausbruch sei frühestens Anfang September zu erwarten, wenn der Offenmarktausschuss der Fed erneut zusammentritt, um über eine Drosselung der Wertpapier-Käufe zu beraten.

Bislang kauft die Fed zur Ankurbelung der US-Konjunktur monatlich Anleihen und Immobilienpapiere im Volumen von 85 Milliarden Dollar auf. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte vor einigen Wochen angekündigt, den Geldhahn ab Jahresende langsam zudrehen zu wollen, sofern sich die US-Konjunktur weiter erhole.

Der Beginn des sogenannten "Tapering" im September sei entgegen der allgemeinen Markterwartung noch nicht ausgemacht, betont Klude. Das "Tapering" werde aber auf jeden Fall vor Jahresende beginnen, fügt Commerzbank-Analyst Ulrich Leuchtmann hinzu. Da gleichzeitig eine Straffung der europäischen Geldpolitik auf absehbare Zeit nicht zu erwarten sei, werde der Euro sein aktuelles Niveau von 1,33 Dollar mittelfristig nicht halten können. "Selbst eine weitere Zinssenkung ist bei einer Serie von enttäuschenden Konjunkturdaten noch nicht völlig vom Tisch."

Alljährliches Notenbanker-Treffen in Jackson Hole
Von Notenbank-Seite erwarten Börsianer keine neuen Hinweise auf den Startschuss für das "Tapering". Die Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle (Mittwoch) des Offenmarktausschusses werde wohl keine Überraschungen bereithalten. Gleiches gelte für das am Donnerstag beginnende alljährliche Notenbanker-Treffen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. Mit Bernanke, Mario Draghi (EZB) und Jens Weidmann (Bundesbank) fehlen drei Führungsfiguren.

Abseits der Notenbank-Spekulationen steht eine Personalie besonders im Fokus: Ben Bernanke. Allerdings sind es nicht seine Worte zur Geldpolitik der Notenbank, die im Mittelpunkt des Interesses liegen, sondern er in persona. Denn abseits seiner Kommentare zu Wirtschafts- und Arbeitsmarktdaten dürfte seine bevorstehende Ablösung als Notenbank-Chef einen erheblichen Anteil an der Entscheidung haben, wann die Zügel der Geldpolitik der Fed angezogen werden.

Es hängt von US-Präsident Barack Obama ab
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27 Kommentare zu "Dax-Ausblick: Notenbank-Krimi hält Dax auf Trapp"

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  • Mein bevorzugtes Szenario wäre ein Rückgang auf die 8200 mit Anstieg auf 8500 und dann der Urknall auf 7400 oder tiefer. Mal schauen.

  • Hi Börsenfuzzi,

    warum soll es rappeln, wegen dem FED-Protokoll?

    Denke eher, dass es noch ein Weilchen (bis September) vor sich hinplätschert. Und dann kommen die entscheidenden Themen wieder auf den Tisch: Schuldenschnitt, Euro-Krise, Sequester/US-Schulden plus FED, wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass Bernanke sich das in seiner Amtszeit noch antut.

    Trotzdem hätte ich auch nichts gegen ein frühzeitiges Rappeln im Karton:-)

    Schönen Sonntag noch!

  • Zwei Optionen sehe ich für nächste Woche.
    Entweder es rappelt im Karton mit Kursen unter 8000 oder es gibt fröhliches Bären jagen. Nummer 1 würde ich bevorzugen.

  • Die besseren Anleger sind sie ja auf jeden Fall, das beweisen ja Jahr für Jahr Studien auf ein Neues.

  • Das Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat untersucht, ob gerechtes Teilen angeboren ist. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, daß Schimpansen auf einer anderen Lernstufe sind.

  • Buhuoah...SANTOS UND OLDENDORP...Freimaurer, schwarze Mächte, Goldman Sachs...alle stecken unter einer Decke. Und Ihr seit alles nur die armen Opfer. Mir kommen die Tränen.

    Wir müssen alle Angst haben, schnell noch ne Versicherung abschließen usw.

    Sorry, muss jetzt erstmal den Stacheldrahtzaun vorm Haus erneuern und meinen Konservenbestand auffüllen.

    Bullshit!

  • Nachtigall, ich hör Dir TRAPPSEN...

    Hat halt nicht jeder ein Glaskugel wie Sie. Normalsterbliche können die Zukunft nicht vorhersagen, nicht die nächsten 30 Sekunden, Minuten, Tage oder Jahre.

    Aber zum Glück gibt es ja Menschen wie Sie!

  • .......................................
    EIN ARMUTSZEUGNIS FÜR DAS HANDELSBLATT
    .......................................
    ..
    am 17.08. versuchte sich ihr redakteur
    mit einem wochenausblick für den deut-
    schen und amerikanischen markt..
    ..
    wenn er offensichtlich probleme mit der
    schreibweise deutscher sprichwörter hat,
    sollte der artikel doch wenigstens halb-
    wegs verständlich geschrieben werden...
    ..
    "Tapering" ist kein gängiger ausdruck für
    die zukünftigen maßnahmen der fed..!!
    ..
    inhaltlich fehlt jeder hinweis auf die be-
    drohliche entwicklung des dow jones 16.09.
    mit einem schlußkurs unter 15.100..15.081.
    ..
    der aufwärtstrend wurde gebrochen und es
    besteht die gefahr weiterer verluste bis
    vorerst bis 14.500..!!
    ..
    die konsequenzen aus den unruhen im nahen
    osten -suez-kanal-ölpreis- sowie der an-
    steigende goldpreis, der den widerstand
    bei uss 1335,- überwunden hat und bis uss
    1480,-- ansteigen kann - wurde nicht pub-
    liziert..
    ..
    also..
    auf ein neues..
    ..
    TRAPP - TRAPP - TRAPP ??
    ..
    ..

  • ......................................
    HINWEISE..ERKLÄRUNGEN..BERICHTIGUNGEN
    ......................................
    ..
    "AUF TRAB HALTEN"
    ..
    jemanden zu schnellerem handeln bewegen
    ..
    duden-online
    ..
    für "TRAPP gibt" es keinen eintrag."
    ..
    ..
    ABKÜRZUNG...FED...
    ..
    FEDeral reserve system..
    ..
    zentral-bank-system der usa
    sitz in washington
    ..
    abkürzung ist sicherlich etwas
    ungewöhnlich..
    ..
    ..

  • Alles nur Geplapper. BERNANKE macht bis Ende seiner Amtszeit gar nichts. Er wird ewig mit seiner QE-Politik weiterfahren. Er wird doch nicht die grossen WALL STREET-Anleger im Stich lassen, von denen er "Geschenke" bekommt.

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