Dax-ChronikEr läuft und läuft und läuft

Der Dax liegt über 13.000 Punkten – und steigt weiter in neue Rekordhöhen. Doch Anleger sollten nicht übermütig werden, wie ein Blick auf die schwärzesten und besten Börsentage der vergangenen Jahre zeigt.

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    8 Kommentare zu "Dax-Chronik: Er läuft und läuft und läuft"

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    • doch auch Banker sind menschen, manchmal :-) Aber sie machen nur einen Bruchteil der gesamtmenge der Bürger, Steuerzahler und Sparer aus, und werden aber ständig bevorzugt, subventioniert etc. Im übrigen sind die Eigentümer der Banken im wesentlichen im Ausland beheimatet, also der Effekt für das Inland dürfte überschaubar sein. Meine Einschätzung würde anders ausfallen, wenn die Rentner zB kapitalbasierte profitieren könnten. Aber die längst überfällige rentenreform bekommt die Merkel´sche CDUSPD-Einheitsregierung ja auch icht gebacken. Sie produziert zusammen mit Brüssel ganz viele Verlierer und nur wenige Gewinner, und zwar welche, die es nicht mal brauchen geschweige denn verdient haben.

    • "wo bleibt der Arbeiter, der Steuerzahler, der Rentner"
      Der tugendhafte Bürger hat keinen Grund zu klagen! Wer nicht mehr ausgibt als er einnimmt und noch regelmäßig etwas Beiseite legt, der hat auch ein Vermögen (und das soll keine Leistung sein?). Doch allein das Verdienen und Sparen genügt nicht, wer Geld hat sollte es nicht darben lassen. Drum profitiert jeder Bürger von Vernunft dieser Tage von der Ausweitung der Liquidität. Geht der überparteiliche Plan der EZB auf, so wird der beflügelte Aufschwung schon bald alle Bereiche der Gesellschaft ergreifen. Also auch jene, welche nicht zur Gänze auf sich selbst bauen. Im Übrigen, Banken sind keine geldverschlingenden Individuen, sie sind Kapitalgesellschaften, also Eigentum. Die Eigentümer sind die Aktionäre, also hunderttausende, wenn nicht gar millionen, von Sparern. Jeder Mehrung des Kapitals der Banken entspricht der Mehrung des Vermögens der Sparer. Und letztlich, zahlen die Banken Löhne an hunderttausende Angestellte und deren Familien. Sind all diese Menschen etwa keine Steuerzahler? Zahlen sie etwa nicht in die Rentenkassen ein? Sind sie etwa nicht Teil dieses Volkes?

    • Herr Neumann, so einfach ist es nicht erklärt. Beim heutigen Durchschnitts-Bruttoeinkommen von 2.500.- im Monat ist vielleicht noch ein finanzielles Engagement auf geringem Niveau möglich. Das untere Drittel der abhängig Beschäftigten verdient viel weniger als der Durchschnitt, kann somit nicht in Wertpapiere investieren. Diese Millionen Arbeitnehmerhaben es besonders nötig Rücklagen zu bilden. Von ihrer Rente werden sie keinesfalls überleben können.

    • It´s Crack-Up-Boom-Time. ENDGAME...
      Es ist ein Vabanque-Spiel.
      Wenn das System hyperinflationär umkippt, können Sie mit (Standard-) Aktien gewinnen:
      "Das Verhältnis des Aktienindex zu den Lebenshaltungskosten verbesserte sich in der Schlussphase der Hyperinflation deutlich zugunsten von Aktien und zeigte eine Scheinkonjunktur, weil die Menschen Aktien für die Flucht aus der Währung kauften."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Katastrophenhausse
      Kommt es jedoch zur endgültigen Schulden-Deflation (Deflation = Kontraktion der Geldmenege ist nämlich immer ein strukturelles Phänomen, das man mit monetären Maßnahmen letztendlich nicht verhindern sondern nur noch verschlimmern kann), gehen die Aktien mit unter. Hedgen z.B. mit OS bringt dann selbstverständlich auch nichts mehr:
      "Short futures - banned, put options - banned. All that is left is the Dollar and Gold."
      http://images.businessday.com.au/file/2012/06/06/3353844/endgame.pdf

    • Hallo Herr Neumann, Sie reden leider am Thema vorbei. Nichts gegen die Leute, die das Geld und die Zeit, haben an den Aktienmärkten mit zu spielen. Aber das ist leider ein Modell, welches auch mit finanziellen Möglichkeiten zusammenhängt, die bei weitem nicht jeder hat. Und die staatliche Rente (leider zu NULL % kapitalbasiert) erwirtschaftet leider eine Negativrendite.

    • Wohin mit dem Geld? Was ist die Alternative?

      Bei Dividendenaktien bekomme ich wenigstens noch etwas und bin im "Sachwert". Zudem habe ich die Chance auf Kursgewinne, wobei mich als Langfristinvestor eher die "laufenden" Erträge, sprich Dividenden interessieren.

      So lange ich deutlich höhere Dividendenrenditen habe als bei Bundesanleihen, kaufe ich nach wie vor meine internationalen Dividendenaktien. Egal wie hoch die Kurse sind...

    • Lieber Herr Kanter, von der Börsenhausse profitieren alle, die rechtzeitig in Aktien investiert haben und sich – statt sich mit Umverteilungsfragen und Anti-Kapitalismus-Debatten die Zeit auf der Zuschauerbank totzuschlagen – getraut haben, sich kundig zu machen und sich auf "die Wirtschaft" einzulassen. Weder Frau Merkel noch irgendein anderer Politiker ist für die wirtschaftliche Mündigkeit des Menschen in diesem Land verantwortlich. Wer das anders will, muss das Kind beim Namen nennen und offen sagen, dass er sich ein schön übersichtliches, von der Welt abgeschlossenes System à la DDR zurückwünscht.

    • Von der künstlich entfachten Börsenhausse des Herrn Draghi mit freundlicher Unterstützung von Frau Merkel profitieren vor allem die Banken und Reichen ohne Leistungsbezug, mal wieder. Also die Umverteilung in der EUR-Zone geht fröhlich weiter .... Kursgewinne im Dax bei 30-40% in einem Jahr, wo bleibt der Arbeiter, der Steuerzahler, der Rentner, der vorher die Banken aus ihrem selbstverursachten Schlamassel gerettet hat. Wo, liebe Regierung Merkel??? Wann kümmert sich Frau Merkel um die Mehrheit des Volkes? Fragen über Fragen, keine Antworten!

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