Dax im Aufwärtstrend
Die Zeit der Optimisten

Der Dax nimmt die Marke von 7.000 Punkten, als ob es die Schuldenkrise gar nicht gäbe. Seit Jahresanfang hat er fast 20 Prozent zugelegt. Die Gründe für die Börsenrally: Billiges Geld und steigende Firmengewinne.
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In der großen Kapitalmarktumfrage des Handelsblatts zu Jahresbeginn überwog der Pessimismus. Die Société Générale prophezeite für den Deutschen Aktienindex Dax binnen Jahresfrist einen Rückgang von sieben Prozent auf 5500 Punkte. Auch die UBS (6300 Punkte), die Deutsche Bank (6600 Punkte) und JP Morgan (6850 Punkte) zeigten sich skeptisch. Kaum jemand traute dem Dax mehr als 7000 Punkte zu. Doch am Dienstagnachmittag hat der die psychologisch wichtige Marke genommen.

Die Realität hat die Pessimisten fürs Erste widerlegt. Seit Anfang Januar gewann der Index 18,5 Prozent. Damit sind Deutschlands Konzerne mehr als 100 Milliarden Euro wertvoller als zu Jahresbeginn. Allein mit diesem Zugewinn ließen sich die Dax-Schwergewichte Siemens und Allianz kaufen.

Die erstaunliche Dynamik an der Börse mag für viele überraschend sein, unbegründet ist sie nicht:

Die Griechenland-Krise verliert aus Sicht der Märkte zunehmend ihren Schrecken. Das Rettungspaket von 130 Milliarden Euro und sowie der Schuldenschnitt, bei dem die privaten Gläubiger auf Forderungen in Höhe von

107 Milliarden Euro verzichten, entschärfen die Krise ein wenig. Die Krisenszenarien der vergangenen Monate sind Szenarien bis auf Weiteres geblieben.

Auch eine Ansteckung Spaniens und Italiens mit dem Griechenland-Virus konnte verhindert werden. Die Refinanzierungsbedingungen der überschuldeten Staaten haben sich seit Dezember stark verbessert. Damals zahlte Italien für zehnjährige Staatsanleihen sieben Prozent. Jetzt sind es weniger als fünf Prozent.

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  • Einfach lachhaft diese "Experten". Gerade die ,die noch vor einigen Tagen in Pessimismus machten, stehen heute wieder ganz vorne und besitzen die Frechheit ihre negativen Voraussagen komplett unter den Tisch zu kehren. Diese hochbezahlten Typen betreiben "Kaffeesatzleserei", vom Markt haben sie überhaupt keine Ahnung. Deshalb sollte jeder der an der Börse investiert seinen eigenen Gefühlen folgen und niemals auf die "selbsternannten Experten" hören, denn die gibt es wie Sand am Meer.

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