Der Tag an den Märkten
Gold so teuer wie nie

Der Dow-Jones liegt deutlich im Minus, Gold verpass nur knapp die Marke von 1.800 US-Dollar je Feinunze.
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+++ 20:27Uhr:

An der Terminbörse Eurex sind die Umsätze mit Aktienoptionen gefallen. Bis 20.00 Uhr wurden 1 408 016 (Dienstag: 1 422 100) Kontrakte gehandelt. Die Zahl der Kaufoptionen (Calls) betrug 621 323 (620 841), die der Verkaufsoptionen (Puts) lag bei 786 693 (801 259). Das Verhältnis von Calls zu Puts betrug 0,78 zu eins. Die meist gehandelten Werte waren Deutsche Telekom (71 134/101 941), Eon (47 811/50 439) und UBS (46 445/39 168).

+++ 19:57Uhr:

Die Societe Generale will es wissen: Nachdem Marktgerüchte um finanzielle Schwierigkeiten und eine mögliche Verstaatlichung der Bank einen heftigen Absturz beschert haben, soll Frankreichs Börsenaufsicht den Gerüchten auf den Grund gehen.

+++ 18:49Uhr:

Der Preis je Feinunze ist knapp an der Marke von 1.800 US-Dollar gescheitert. Trotzdem war der Preis am späten Nachmittag in London so hoch wie nie zuvor: 1797 Dollar (1268 Euro).

+++ 18:29Uhr:

Dow-Jones-Index liegt bei 10.779 Punkten und damit 4,1 Prozent im Minus. Der Index der Technologiebörse Nasdaq lag nach einem Minus von 3,3 Prozent bei 2.399 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq liegt nach einem Minus von 3,3 Prozent bei 2.399 Zählern. Zuvor war auch der DAX nach anfänglicher Erholung in die
roten Zahlen geraten.

+++ 18:20 Uhr:

Der FTSE-100 an der Börse in London hat mit 3,1 Prozent im Minus geschlossen, der Ibex-35 an der Madrider Börse mit minus 5,5 Prozent. Der FTSE-Mib in Mailand lag bei Börsenschluss mit 6,6 Prozent im Minus und war damit so schlecht wie zuletzt auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2009.

+++ 18:11 Uhr:

Nicht nur die Société Générale hat richtig verloren. Die Investoren verkaufen ihre Bankaktien trotz Versicherungen von Regierungsvertretern und Ratingagenturen, dass das französische AAA-Rating nicht in Gefahr ist. Die BNP Paribas büßt fast zehn Prozentpunkte ein und Crédit Agricole mehr als 14 Prozentpunkte.

+++ 17:44 Uhr:

Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit des Euro-Landes Zypern zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate gesenkt. Die Bonität sinkt um zwei Noten von „A-“ auf „BBB“. Damit liegt das Rating nur noch zwei Noten über dem sogenannten „Ramsch-Bereich“, der spekulative Anlagen kennzeichnet. Der Ausblick für die Bonität Zyperns bleibt „negativ“, was weitere Herabstufungen erwarten lässt.

+++ 17:38 Uhr:

Endlich, Handelsschluss auf Xetra. Ein nervenaufreibender Tag endet. Bilanz: Der Dax verliert 5,1 Prozent oder 303 Punkte auf 5.613 Zähler.

+++ 17:31 Uhr:

Wahnsinn, für die Kurse der deutschen Finanzinstitute gibt es kein Halten mehr. Die Aktien der Deutschen Bank fallen um bis zu elf Prozent auf 27,61 Euro und notierten damit so niedrig wie seit Frühjahr 2009 nicht mehr. Commerzbank-Titel sacken um bis zu 9,5 Prozent auf ein Rekordtief von 1,93 Euro ab.

+++ 17:12 Uhr:

Auch der Euro kommt kräftig unter die Räder. Die europäische Einheitswährung notiert bei 1,4181 Dollar.

+++ 17:00 Uhr:

Fallende Kurse treiben den Goldpreis weiter hoch. Der Preis steigt erneut um zwei Prozent auf 1.774,91 Dollar je Unze.

Kommentare zu " Der Tag an den Märkten: Gold so teuer wie nie"

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  • Stimmt das hat mich auch gewundert. Ebenso Gagfah. Beide haben aber nun mal Häuser in Deutschland und besitzen so im Gegensatz zu Facebook und Co. reale Werte.

    Und Außerdem: Aktien sind auch Realwerte. Wenn, dann sollte man sich von Staatsanleihen verabschieden

  • Grün? Blödsinn! Eine Placebo-Pille von Bernake ändert nicht die Grundstimmung! Zudem das Vertrauen auch in die FED tendiert gegen null! Ich würde eher sagen klassische Gegenbewegung bevor es weiter abwärts geht. Die Umsätze der letzten Tage waren auch nioht so groß, dass msn von einem reinigenden Gewitter reden kann. Das wirkliche sell-out steht erst noch an. Schönrederei nicht mehr!

  • "17:16 Uhr: Immobilien boomen" Auf der anderen Seite brach die Immobilienaktie "Patrizia Immobilien" in den letzten Tagen (und auch heute Mittag noch) enorm ein, ohne dass ein vernünftiger Grund erkennbar wäre. Am allerwenigsten gibt es einen Zusammenhang mit den USA. Dies illustriert, wie irrational und chaotisch es aktuell an den Börsen zugeht.

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