Deutsche Anleihen
Robuste US-Verkäufe neuer Häuser belasten zeitweise

dpa-afx FRANKFURT. Deutlich stärker als erwartet gestiegene Verkäufe neuer Häuser in den USA haben die Kurse deutscher Anleihen am Donnerstag zeitweise belastet. Der für den Anleihemarkt richtungweisende Euro-Bund-Future war nach den Daten wie auch die US-Treasurys zeitweise ins Minus gedreht, erholte sich im späten Handel aber wieder. Bis 18.30 Uhr stieg der Euro-Bund-Future um 0,08 Prozent auf 112,55 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 4,357 Prozent.

Die Zahl der verkauften neuen Häuser in den USA war im April deutlich stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat war sie um 16 Prozent auf einen auf das Jahr hoch gerechneten saisonbereinigten Wert von 981 000 geklettert. Die Dekabank sieht bereits ein Ende der Wohnungsbaurezession in den USA in diesem Quartal. Der Anstieg der Neubauverkäufe im April sei der stärkste in den vergangenen 14 Jahren gewesen. Zuvor hätten bereits die Baubeginne im April positiv überrascht.

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