Devisen
Euro bewegt sich wenig – Rand unter Druck

Der Wert des Euros hat sich am Montag nur geringfügig verändert und rangierte am Nachmittag auf ähnlichem Niveau wie am Morgen. Das britische Pfund und der südafrikanische Rand standen hingegen unter Druck.
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Frankfurt/MainDer Euro hat sich am Montag unter dem Strich nur wenig bewegt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0670 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Im Tagesverlauf pendelte der Euro zwischen moderaten Gewinnen und Verlusten. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0661 (Freitag: 1,0691) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9380 (0,9354) Euro.

Marktbeobachter sprachen von einem weitgehend ruhigen Handel zwischen Euro und Dollar. Robuste Konjunkturdaten aus dem Währungsraum konnten den Euro nicht nachhaltig beflügeln. Die Industriestimmung, gemessen an einer monatlichen Umfrage des Instituts Markit, stieg im März auf den höchsten Stand seit knapp sechs Jahren. Markit-Chefökonom Chris Williamson sprach von einer „Glückssträhne“ für die Industrie des Euroraums. In den USA trübte sich die Industriestimmung dagegen ein, allerdings von hohem Niveau aus.

Unter Druck standen zum Wochenstart das britische Pfund und der südafrikanische Rand. In Großbritannien enttäuschte die Industriestimmung, sie trübte sich das dritte Mal in Folge ein. Der südafrikanische Rand wurde durch Marktgerüchte über eine bevorstehende Abstufung durch eine große Ratingagentur belastet. Hintergrund ist die Entlassung des international angesehenen Finanzministers Pravin Gordhan durch Präsident Jacob Zuma in der vergangenen Woche.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85260 (0,85553) britische Pfund, 118,64 (119,55) japanische Yen und 1,0682 (1,0696) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1247,25 (1244,85) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 37 663,00 (37 575,00) Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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