Dollar erholt sich weiter
Hoher Ölpreis beunruhigt Anleger in Tokio

In Antizipation eines trägen Sommergeschäfts am Aktienmarkt hat die Börse in Tokio am Dienstag leichter geschlossen.

HB SINGAPUR. Weiterhin haben Sicherheitsbedenken sowie der anhaltend hohe Ölpreis haben den Tokioter Aktienmarkt am Dienstag weiter belastet, währende andere Börsen wie bereits die Wall Street am Vorabend Kursgewinne verbuchten. Der Dollar erholte sich Händlern zufolge wegen positiver US-Konjunkturdaten weiter; der Euro sank auf Kurse um 1,2010 Dollar.

„Mich beunruhigen am meisten die hohen Ölpreise, und wie sie sich auf die Gewinne der Unternehmen im Inland und in Übersee auswirken“, sagte Takahiko Murai von Nozomi Securities. „Solange die geopolitischen Risiken und die Ölpreise hoch bleiben, wird der Appetit der Anleger auf Aktien wahrscheinlich gering bleiben.“ Am Montag hatte die US-Warnung vor Anschlägen der Extremisten-Organisation Al-Kaida die Aktienmärkte weltweit belastet. Bis Handelsende hatte die Wall Street die Verluste aber wieder abgegeben.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,73 Prozent im Minus bei 11.140 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,76 Prozent auf 1127 Zähler. Besonders unter Druck waren Exportwerte wie der Büromaschinen- und Kamera-Hersteller Canon geraten; die Titel lagen bis Handelsende 0,55 Prozent im Minus.

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Hoher Ölpreis beunruhigt Anleger in Tokio

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