Dollar gab im weiteren Handelsverlauf nach
Konjunkturdaten belasten asiatische Börsen

Schlechter als erwartet ausgefallene Zahlen zur japanischen Industrieproduktion haben am Dienstag die Aktienkurse an der Tokioter Börse belastet und dort besonders für Verluste bei Exportwerten wie Technologieaktien gesorgt.

HB TOKIO. Die Handelsvolumina legten zwar gegenüber Montag etwas zu, doch hielten sich die Anleger in Erwartung von US-Arbeitsmarktdaten am Freitag weiterhin zurück. Nach den japanischen Daten legte der Dollar daher nur kurzzeitig zu und gab im weiteren Handelsverlauf wieder etwas nach. Ein Euro kostete mit 1,2075 Dollar knapp 0,2 Prozent mehr als im späten Montagshandel in New York.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fiel in Tokio um 0,9 Prozent auf knapp 11 082 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab 0,7 Prozent auf rund 1 129 Punkte nach. Die Börse in Hongkong lag ebenfalls etwas im Minus, während am Handelsplatz Singapur mehrheitlich leichte Kursgewinne erzielt wurden. Der breit gefasste MSCI-Index für Aktien der Region Asien-Pazifik ohne Japan lag nur minimal über seinem Stand vom Montag.

In Japan waren vor Handelsbeginn Daten zur Industrieproduktion im Juli veröffentlicht worden. Danach produzierte die Industrie Japans in etwa so viel wie im Vormonat, was die Erwartungen an den Finanzmärkten enttäuschte: Im Schnitt waren von Reuters befragte Volkswirte von einem Wachstum von einem Prozent ausgegangen. Die Lagerbestände gingen um zwei Prozent zurück.

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