Dollar hat sich gefestigt
Börse in Tokio schließt fest

Der fallende Ölpreis, ein stärkerer Dollar und der positive Ausblick des US-Mikrochipherstellers Intel haben am Freitag der Börse in Tokio Auftrieb gegeben. Vor allem Aktien aus der Chipbranche, wie die des Ausrüsters Tokyo Electron, zogen an.

HB TOKIO. „Der große Rückgang des Ölpreises und der starke Ausblick von Intel waren ein frühes Weihnachtsgeschenk aus Übersee für die japanischen Anleger“, sagte Hiroyuki Nakai von Tokai Tokyo Securities. Allerdings warteten Händler die US-Arbeitsmarktzahlen für November ab, die am Freitag vorgelegt werden sollten. Der Euro tendierte zur US-Währung unter seinem Rekordhoch bei rund 1,3275 Dollar.

Der 225 Werte umfassende Nikkei Index schloss mit 0,93 Prozent im Plus bei 11 074 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index beendete mit einem Plus von 0,47 Prozent bei 1 110 Punkten den Handel.

Nachwirkung zeigte Händlern zufolge die am Donnerstag nach US-Handelsschluss bekannt gegebene Anhebung der Geschäftsaussichten von Intel. Die Entwicklung beim weltweit größten Hersteller von Mikrochips ist ein wichtiger Indikator für die weltweite Nachfrage in der Technologiebranche. Aktien von Tokyo Electron legten knapp drei Prozent zu, die des Elektronikkonzerns NEC Corporation um rund 6,8 Prozent. Gleichwohl habe es bei Bankenpapieren sowie bei anderen neuerdings wieder profitablen Werten Gewinnmitnahmen gegeben, was den Schwung insgesamt ein wenig gebremst habe, hieß in Tokio.

Die anderen asiatischen Börsen waren uneinheitlich. Der Hongkonger Hang-Seng-Index und der südkoreanische Kospi waren im Minus, die Börse in Taiwan schloss im Plus.

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