Dollar kann Gewinne halten
Asiatische Börsen in schwacher Verfassung

Die Börsen in Fernost sind mit geringfügigen Kursabschlägen in die neue Woche gestartet. Gewinnmitnahmen vor allem bei Versicherungen und Immobilienfirmen, die zuletzt zu den Gewinnern gehört hatten, machten den Einfluss positiver Konjunkturdaten wieder wett.

HB TOKIO. Der Dollar hielt seine Gewinne gegenüber den anderen großen Währungen. Ein Euro kostete 1,2004 Dollar.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,22 Prozent schwächer bei 11 184, 53 Punkten. Der Topix-Index verlor 0,02 Prozent auf 1 138,02 Zähler. Der breit gefasste MSCI-Index für Aktien der Region Asien-Pazifik ohne Japan gab knapp 0,4 Prozent nach. Die Börsen in Hongkong und Singapur tendierten leicht im Plus.

Vor Handelsbeginn veröffentlichte Umsatzzahlen aus dem japanischen Einzelhandel zeigten ein Wachstum von 0,8 Prozent im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat. Analysten hatten nur mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Auch von den für Dienstag erwarteten Zahlen zur Industrieproduktion werden positive Impulse erwartet. „Der Verbrauch hat sich hauptsächlich deswegen erholt, weil die Menschen weniger Angst haben, ihre Arbeitsplätze zu verlieren,“, sagte Takehiro Sato von Morgan Stanley. „Digitalanwendungen wie DVDs und anderes dürften noch für eine ganze Weile gut verkauft werden und der Umsatz im Einzelhandel im August, September und den nächsten Monaten nicht zu schwach ausfallen.“

Die Aktien des Herstellers von Panasonic-Produkten, Matsushita Electric Industrial, legten rund 1,5 Prozent zu. Das Unternehmen kündigte allerdings auch einen Aktienrückkauf im Umfang von 100 Milliarden Yen (rund 756 Millionen Euro) an. Aktien von Canon, Japans größtem Hersteller von Bürotechnik, legten 0,2 Prozent auf 5260 Yen zu. Die Aktien von Mitsui Fudosan, Japans größter Immobilienfirma, verloren knapp ein Prozent auf 1225 Yen, nachdem sie am Freitag um 1,8 Prozent zugelegt hatten. Gewinnmitnahmen belasteten auch den Versicherer Sompo Japan Insurance Inc., dessen Aktien um 1,6 Prozent auf 1043 Yen fielen.

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