Dollar legt gegenüber Euro zu
Börsen in Fernost notieren uneinheitlich

Die Börse in Tokio hat am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Nach schwachen Vorgaben der Wall Street und einem niedriger als erwartetet ausgefallenen Anstieg der japanischen Industrieproduktion im Mai ging der Nikkei-Index für 225 Standardwerte im Minus aus dem Handel.

HB SINGAPUR. Die Verluste konnten gegen Handelsschluss teilweise wieder wettgemacht werden. Händler rechneten für Donnerstag mit einem positiv ausfallenden Bericht der Zentralbank zur Stimmung in der japanischen Wirtschaft. Die übrigen Börsen in Fernost notierten uneinheitlich. Der Dollar konnte zum Euro leicht zulegen.

Der Nikkei-Index beendete den Handelstag 0,2 Prozent im Minus bei 11.860 Punkten, nachdem er am Vortag auf einem Neun-Wochen-Hoch geschlossen hatte. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 0,03 Prozent auf rund 1187 Punkte. Anteile des Computerchipherstellers Fujitsu verloren knapp ein Prozent, nach einem Zugewinn um mehr als drei Prozent am Vortag. Aktien des weltweit zweitgrößten Ausrüsters für die Chipindustrie, Tokyo Electron gaben 1,78 Prozent nach. Begrenzt wurden die Verluste, da Experten am Donnerstag mit zuversichtlichen Tankan-Bericht der Bank von Japan rechneten. Es wurde erwartet, dass der Index für die Stimmung in der japanischen Wirtschaft so optimistisch ausfallen dürfte wie seit Jahren nicht mehr.

„Es sieht so aus, als ob der Schwung bei der Produktion nachlässt, nachdem wir für einige Zeit einen deutlichen Anstieg erlebt haben“, begründete Takehiro Sato, Volkswirt bei Morgan Stanley, die anfänglichen Verluste. Die Industrieproduktion in Japan hatte saisonbereinigten Daten des Wirtschaftsministeriums zufolge im Mai nur noch um 0,5 Prozent zugelegt, nach einem Plus von 3,5 Prozent im April. Volkswirte hatten eine Verlangsamung auf ein Plus von 2,5 Prozent erwartet.

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