Dollar notiert kaum verändert: Stahlaktien geben Börsen in Fernost Schwung

Dollar notiert kaum verändert
Stahlaktien geben Börsen in Fernost Schwung

Kursgewinne der Aktien aus der Stahlbranche haben die fernöstlichen Börsen am Donnerstag ins Plus gezogen.

HB TOKIO. Lediglich der jüngste Anstieg der Ölpreise dämpfte die Stimmung etwas und begrenzte die Aufwärtsbewegung. Ein Kälteeinbruch in Nordamerika und Europa hat Befürchtungen vor einer Verknappung von Heizöl geweckt.

Der 225 Werte umfassende Nikkei Index legte 0,27 Prozent auf 11 531 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,4 Prozent auf 1157 Punkte. In Hongkong lag der Hang Seng Index 0,2 Prozent im Plus. Die Börse in Südkorea schloss 1,9 Prozent höher, die in Singapur notierte 0,8 Prozent fester.

Bereits die Vorgaben der US-Märkte waren positiv gewesen: Der Dow-Jones-Index hatte 0,6 Prozent auf 10.673 Punkte zugelegt. Der S&P-500 gewann ebenfalls 0,6 Prozent auf 1 190 Zähler und der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um 0,1 Prozent auf 2031 Punkte an.

Nachdem sie am Vortag abgegeben hatten, legten die Aktien der Stahlbranche am Donnerstag überall in Asien an Wert zu, obwohl die Stahlhersteller in Japan, China und Südkorea in Zukunft um 70 Prozent höhere Preise für den Rohstoff Eisenerz bezahlen werden. „Die japanische Stahlindustrie verfügt über eine stark rationalisierte Geschäftsstruktur und über eine sehr hohe Ertragsstärke“, sagte Takahiko Murai von Nozomi Securities. „Wenn man das erwartete starke Wachstum in Chinas Volkswirtschaft und in der Autoindustrie in Japan und China berücksichtigt, können wir noch eine ganze Weile von einer soliden Nachfrage nach Stahl ausgehen.“

Die Papiere des japanischen Stahlmarktführers Nippon Steel verteuerten sich um 1,5 Prozent auf 274 Yen. Die Anteilsscheine seines größten inländischen Konkurrenten JFE legten knapp 1,2 Prozent auf 3000 Yen zu. Die Aktien des in Südkorea ansässigen fünftgrößten Stahlherstellers der Welt, Posco, stiegen um 3,5 Prozent auf 208.500 Won. Die Kurse im Tokioter Devisenhandel präsentierten sich stabil. Ein Euro kostete 1,3236 Dollar nach 1,3212 Dollar im späten New Yorker Handel am Mittwoch. Der Dollar wurde zum Yen mit 104,72 Yen nach 104,81 Yen gehandelt.

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