Dollar notiert schwächer
Deutliche Verluste an der Börse in Tokio

Neue Rekordstände beim Ölpreis haben am Montag die Aktienmärkte in Asien auf Talfahrt geschickt.

HB SINGAPUR. Am stärksten betroffen waren die Börsen in Japan, Südkorea und Taiwan. Der Dollar gab sowohl zum japanischen Yen als auch zur europäischen Gemeinschaftswährung Euro nach.

Terminkontrakte für US-Öl kletterten im elektronischen Handel auf die Rekordhöhe von 41,65 Dollar pro Barrel. Dies war der höchste Stand seit Beginn der Notierung 1983. An den Märkten besteht die Sorge, dass ein zu knappes Ölangebot die im Sommer in den USA erwartete Spitzennachfrage nach Treibstoff nicht decken könnte.

An der Tokioter Börse schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 3,18 Prozent im Minus bei 10.505 Punkten. Auch der breiter gefasste Topix-Index gab um 3,46 Prozent nach auf 1053 Zähler. Neben dem gestiegenen Ölpreis, hätten Erwartungen auf eine baldige Zinserhöhung in den USA sowie schwache japanische Konjunkturdaten für Verkäufe gesorgt, hieß es am Markt. Allen voran verloren die Titel von Banken, Bau- und Immobilienfirmen. Aktien der viertgrößten japanischen Bank UFJ Holdings gaben zehn Prozent nach. In Medienberichten hatte es geheißen, das Unternehmen werde im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Netto-Verlust ausweisen.

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