Dollar notiert schwächer
Hoher Ölpreis belastet Märkte in Asien

Anhaltende Sorgen um eventuelle Engpässe bei der Ölversorgung haben die Aktienmärkte in Asien am Mittwoch ins Minus gedrückt.

HB SINGAPUR. Händler fürchteten, wegen der jüngsten Anschläge in Saudi-Arabien könnte die politische Stabilität im größten Erdöl-Exportland gefährdet sein. Der Dollar konnte von positiven US-Konjunkturdaten nicht profitieren und gab zum Euro leicht nach.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,48 Prozent im Minus bei 11 242 Punkten. Der breiter angelegte Topix-Index fiel um 0,65 Prozent auf 1136 Punkte. Zu den Verlierern gehörten Aktien des Autoherstellers Nissan Motor, die 1,18 Prozent nachgaben. Auch Papiere größerer Banken notierten schwächer, angeführt von einem mehr als siebenprozentigen Verlust bei UFJ Holdings, der viertgrößten japanischen Bank.

Auch andere Aktienmärkte in Fernost rutschten ins Minus. Der KOSPI-Index gab 1,4 Prozent nach, der taiwanische Börsenindex verlor 1,85 Prozent.

Die Ölpreise waren zuvor auf neue Rekordhöhen geklettert. In New York kostete ein Barrel (159 Liter) US-Öl 42,45 Dollar. Im späteren elektronischen Handel wurde das Barrel um 8 Uhr (MESZ) mit 42,10 Dollar gehandelt. Ein Barrel der marktführenden Nordsee-Sorte Brent notierte bei 38,70 Dollar. Die Anschläge vom Wochenende im saudiarabischen Ölzentrum Chobar mit 22 Toten hatten bei Händlern Sorge über die Stabilität in dem Land ausgelöst. „Es ist alles eine Saudi-Geschichte, da es so aussieht, als ob die saudische Infrastruktur ins Fadenkreuz der Anschläge gerät“, sagte Nauman Barakat vom US-Brokerhaus Refco.

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