Dollar notiert unverändert
Tokios Börse schließt im Minus

Zum ersten Mal seit fünf Handelstagen schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index unter der Marke von 11 000 Punkten.

HB SINGAPUR. Er verlor 1,29 Prozent auf rund 10 889 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index gab 1,79 Prozent auf 1073 Punkte ab. Die Aktienmärkte in Hongkong und Singapur verzeichneten indes ein kleines Plus; in Seoul und Taiwan gaben die Kurse ebenfalls nach. Am Devisenmarkt könnten Händlern zufolge im Tagesverlauf erwartete Äußerungen von US-Finanzminister John Snow für Impulse sorgen. Es wurden keine wichtigen Konjunkturdaten erwartet, allerdings wollten zahlreiche Unternehmen ihre Quartalsberichte vorlegen.

Aktienmarkthändler begründeten die Kursverluste in Tokio vor allem mit Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten kräftigen Anstieg. Der Index hat seit Anfang Oktober um rund neun Prozent zugelegt. Wenn man sich die letzten Monate anschaue, so habe der Markt mehrfach eine Atempause eingelegt, sagte Tsuyoshi Nomaguchi von Daiwa Securities. Zu den Verlieren zählten die Aktien des führenden Bankkonzerns Mizuho, die bis Handelsende um 7,33 Prozent verloren. Die Aktien von Japans zweitgrößter Bank Sumitomo Mitsui Financial Group sanken um fast sechs Prozent.

Die Vorgaben aus New York waren uneinheitlich. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Markt 0,31 Prozent niedriger mit 9 747 Punkten. Der breiter gefasste S&P-Index gewann 0,13 Prozent auf 1046 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq zog um 0,82 Prozent auf 1940 Punkte an. In Frankfurt hatte der Deutsche Aktienindex (Dax) am Vorabend mit einem Plus von 0,58 Prozent bei 3 580 Punkten aus dem Handel gegangen.

Devisenmarkthändler Junya Tanase von JP Morgan Chase sagte, Snow werde sich wohl nicht zur Zinsentwicklung äußern, könnte sich aber erneut für einen starken Dollar aussprechen und sich optimistisch über die US-Wirtschaftsentwicklung zeigen. „Aber der Markt ist vorsichtig für den Fall gestimmt, dass er etwas Marktbewegendes sagt.“ Erst zu Wochenbeginn hatten Äußerungen von Snow in einem Zeitungsinterview, die USA wollten den Dollarkurs nicht herunterreden, zeitweise für Kursgewinne beim Dollar gesorgt.

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