Dow Jones, Nikkei, Dax

Anleger nehmen Fed-Entscheid verhalten auf

Die wichtigsten Aktienindizes gingen nach der amerikanischen Zinserhöhung wenig verändert aus dem Handel, auch die Aktienmärkte in Tokio blieben stabil. Der Dax steht kurz vor Eröffnung am Donnerstag bei 13.086 Punkten.
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Amerikanische Anleger sind derzeit nicht aus der Ruhe zu bringen. Quelle: AFP
Weihnachtsbaum vor der New Yorker Börse

Amerikanische Anleger sind derzeit nicht aus der Ruhe zu bringen.

(Foto: AFP)

New York, Tokio, FrankfurtDie Anleger an der Wall Street haben den Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch recht verhalten aufgenommen. Die wichtigsten Aktienindizes gingen nur wenig verändert aus dem Handel, nachdem der Dow Jones Industrial und der breiter gefasste S&P 500 bereits vor Bekanntgabe der Sitzungsergebnisse der Fed noch einmal Rekordstände erreicht hatten. Die Fed hatte ihren Leitzins wie erwartet zum dritten Mal im laufenden Jahr angehoben und auch im kommenden Jahr drei Zinserhöhungen in Aussicht gestellt.

Der Leitindex Dow rückte am Ende um 0,33 Prozent auf 24.585,43 Punkte vor. Seine Bestmarke liegt nun bei rund 24.666 Punkten. Für den S&P 500 ging es um 0,05 Prozent auf 2.662,85 Punkte nach unten. Er hatte zuvor bei fast 2.672 Punkten den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Der Technologiewerte-Index Nasdaq 100 stieg um 0,17 Prozent auf 6.394,67 Punkte.

Die Aktienmärkte in Tokio haben sich am Donnerstag wenig verändert. Im Mittelpunkt standen Telekom-Unternehmen, nachdem der Einzelhändler Rakuten angekündigt hatte, in das Mobilfunkgeschäft einsteigen zu wollen.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf nahezu unverändert bei 22.755 Punkten. Auch der breiter gefasste Topix-Index tendierte mit 1810 Zählern nur minimal unter seinem Vortagesschluss.

Die Börse in Shanghai lag 0,2 Prozent im Minus, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 0,35 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg indes um 0,55 Prozent.

Rakuten-Aktien verloren 3,2 Prozent. Der Konzern will an der Auktion einer Mobilfunk-Lizenz im Januar teilnehmen. Rakuten könnte dadurch der vierte große Mobilfunk-Anbieter des Landes werden. Der Markt in Japan wird derzeit von NTT DoCoMo, KDDI und Softbank dominiert. Deren Papiere gaben zwischen zwei und drei Prozent nach.

Ein Euro wurde mit 1,1833 Dollar bewertet, kaum verändert zum späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 112,60 Yen gehandelt.

Der Dax hatte am Mittwochabend bei 13.114,88 Punkten geschlossen und stand vor Eröffnung der Börsen am frühen Donnerstagmorgen bei 13.090 Punkten.

  • rtr
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