Dow Jones, S&P 500, Nasdaq Bilanzsaison macht Anlegern Mut – Wall Street im Plus

Mit Beginn der Bilanzsaison rücken die geopolitischen Sorgen in den Hintergrund. Für die US-Aktienindizes ging es am Dienstag aufwärts.
Update: 18.04.2018 - 02:47 Uhr Kommentieren
Unterstützt wurden die steigenden Kurse in den USA am Dienstag unter anderem von guten Daten des Immobilienmarkts. Quelle: dpa
Börse New York

Unterstützt wurden die steigenden Kurse in den USA am Dienstag unter anderem von guten Daten des Immobilienmarkts.

(Foto: dpa)

New YorkAn der Wall Street haben am Dienstag starke Zahlen von Netflix und UnitedHealth die Stimmung gehoben. Sorgen wegen der politischen Krisen in der Welt und die Angst vor einem Handelskrieg rückten wieder in den Hintergrund.

Dank der Steuersenkungen von Präsident Donald Trump dürften die US-Unternehmen im abgelaufenen Quartal prächtig verdient haben. Börsianer rechnen mit der besten Bilanzsaison seit sieben Jahren.

„Die Latte der Gewinnerwartungen liegt hoch“, sagte Anlagestratege Willie Delwiche vom Finanzdienstleister Robert W. Baird. „Wenn die Unternehmen sie übertreffen, werden sie dafür belohnt.“

„Frische Unternehmenszahlen beflügeln die US-Börsen“

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging mit einem Plus von 0,9 Prozent auf rund 24.787 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P 500 legte um 1,1 Prozent auf 2706 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 1,7 Prozent auf 7281 Stellen. In Frankfurt schloss der Dax 1,6 Prozent fester auf 12.585 Punkten.

An der Wall Street zählten vor allem Technologiewerte zu den Gewinnern. Sie legten im Schnitt zwei Prozent zu. Das Glanzlicht setzten die Netflix-Aktien, die zeitweise um zehn Prozent in die Höhe schossen - auf einen Rekordstand. Der Umsatz des Filmportals schnellte im vergangenen Vierteljahr um 40 Prozent nach oben. Das Plus war so stark wie nie zuvor.

Heiß begehrt waren auch die Papiere des Krankenversicherers UnitedHealth. Der Dow-Wert zog 3,6 Prozent an. Der Konzern übertraf mit seinen Ergebnissen die Erwartungen von Analysten und hob seine Geschäftsprognosen an.

Auch die Investmentbank Goldman Sachs und der Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson (J&J) legten Gewinne vor, die besser ausfielen als erwartet. Doch dies nutzten Anleger, um Kasse zu machen. Goldman rutschten 1,6 Prozent ab, J&J 0,9 Prozent.

An der New Yorker Börse wechselten rund 0,72 Milliarden Aktien den Besitzer. 2131 Werte legten zu, 769 gaben nach und 146 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,88 Milliarden Aktien 2002 im Plus, 937 im Minus und 206 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 2/32 auf 99-12/32. Sie rentierten mit 2,8 Prozent. Die 30-jährigen Bonds rückten 10/32 auf 99-23/32 vor und hatten eine Rendite von gut drei Prozent.

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